25.11.2021

Hitlers Lieblingskünstler

Einige Künstler waren für die NS-Propaganda so zentral, dass Hitler sie vom Fronteinsatz freistellte. In der Nachkriegszeit setzten viele von ihnen ihre Karrieren fort – etwa bei der »documenta«, die Westdeutschland eine neue kulturelle Identität geben sollte.

Hitler schenkt Göring zum Geburtstag das Gemälde »Die Falknerin« von Hans Markart.

Hitler schenkt Göring zum Geburtstag das Gemälde »Die Falknerin« von Hans Markart.

IMAGO / Everett Collection.

Von Billy Anania

Übersetzung von Alexander Brentler

In der langen Phase der wirtschaftlichen und politischen Erholung in den 1940er Jahren versuchten die Alliierten, Millionen von Kunstwerken, die die Nazis gestohlen hatten, an ihre Eigentümerinnen und Eigentümer zurückzugeben. Viele Künstlerinnen, Galeristen und Sammerlinnen wurden im Holocaust ermordet, die Zukunft der Kunstlandschaft in Deutschland war ungewiss. Während die Alliierten Kunstschätze und Eigentumsnachweise in Salzstöcken aufspürten, wurde die Vergangenheit vieler Nazi-Künstler nicht nur rein gewaschen – viele von ihnen arbeiteten fast nahtlos weiter. In der  Teilung Deutschlands materialisierte sich die ideologische Spaltung zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Mit der »Operation Paperclip«, einem  Geheimdienstprogramm der USA, welches Nazi-Wissenschaftler in die USA schmuggelte, erneuerten sich die Spannungen mit dem Sowjetblock ein. Dies schlug sich auch in der Sphäre der Kunst nieder. 

So arbeitete etwa die CIA mit dem Museum of Modern Art in New York zusammen, um den Modernismus als Antithese zum sozialistischen Realismus der Sowjetunion zu positionieren. Viele Nazi-Künstler waren öffentlich bekannt, andere wiederum konnten ihre Verwicklungen vertuschen und in Kulturinstitutionen Karriere machen. Ihre Geschichte ist erst in jüngster Zeit ans Licht gekommen.

»Bis heute werden mehr als 250 Werke von Hitlers ›gottbegnadeten‹ Künstlern in Deutschland und Österreich im öffentlichen Raum ausgestellt – in Zoos, Parks, Schulen und Theatern.«

 Im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin beschäftigen sich zwei Ausstellungen mit dem, was der Historiker Frances Stonor Saunders als »kulturellen Kalten Krieg« bezeichnet hat – einem der am besten gehüteten Geheimnisse der modernen Kunstwelt. »Die Liste der ›Gottbegnadeten‹. Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik« untersucht die Nazi-Kunst, die Hitlers ästhetische Ideale vermitteln sollte und deren Erschaffer vom Militärdienst im Zweiten Weltkrieg befreit waren. Viele dieser Künstler, die vor allem im neoklassischen Stil arbeiteten, setzten sich nach Westdeutschland und Österreich ab, wo ihre Werke bis heute zu sehen sind.

»documenta: Politik und Kunst« betrachtet eine der bedeutensten europäischen Ausstellungsreihen für zeitgenössische Kunst, die seit 1955 Trends in der Kunstszene setzt. Seit 1955 versammelt die documenta Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt und betont dabei die stilistische Vielfalt auf dem kapitalistischen Kunstmarkt. Heute hat die Ausstellung weltweit Bedeutung. Doch jüngste Erkenntnisse über die ersten Kuratoren lassen die Geschichte der documenta in neuem Licht erscheinen und werfen die Frage auf, wie tief die Verstrickungen der Nazis in der Kunstwelt tatsächlich reichen.

Beide Ausstellungen betrachten die Auswirkungen der Nazi-Kunst über die ideologischen Systemgrenzen hinweg. Während Hitler und Goebbels »große« und »entartete« Kunst nebeneinander ausstellten, um deren öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen, zeigen die Ausstellungen im DHM, wie der Modernismus instrumentalisiert wurde, um sowohl den Kommunismus als auch nicht-weiße Künstlerinnen und Künstler zu diskreditieren. In die Assimilation von Nazi-Künstlern und -Beamten – eine Art kulturelle »Operation Paperclip« – waren weltweit viele Kulturinstitutionen verwickelt, die gerade im Begriff sind, ihre Geschichte aufzuarbeiten, was den anhaltenden Einfluss rassistischer Ideologie in der Kunstwelt offenlegt.

Die große Säuberung

In einer kurzen Phase während der Weimarer Republik war die Moderne Kunst eine Quelle von Nationalstolz. Mit dem Kaiserreich endete auch die Unterdrückung von Künstlerinnen und Künstlern, die Armut und Krieg anprangerten. Die zunehmende Popularität des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit in den 1920er Jahren war der machthungrigen NSDAP verhasst. Während Künstlerinnen und Künstler in der Weimarer Republik mit neuen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks experimentierten, propagierte Hitler eine Rückkehr zur klassischen Ästhetik der griechischen und römischen Antike. Staatlich verordnete anti-elitäre Kunst sollte die Ideologie der ethnischen Reinheit unter den Massen verbeiten.

Gemeinsam mit Goebbels bekämpfte Hitler jüdische, queere und kommunistische Künstlerinnen und Künstler – auch solche, die im Ersten Weltkrieg gekämpft hatten. Hitler und Goebbels wollten zu einem nostalgischen Realismus zurückkehren, welcher nicht nur die Gefallenen verherrlichte, sondern auch die Diversität der Weimarer Republik rundheraus ablehnte. Um diesen Punkt zu unterstreichen, wurden alle Kunstformen, die von diese Prinzipien abwichen als »entartet« gebrandmarkt.

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1937 organisierten Hitler und Goebbels gleich zwei Ausstellungen in München mit konfiszierten Werken aus Galerien und Museen, um die nationalsozialistische Sichtweise auf die Kunst zu illustrieren. Die Ausstellung »Entartete Kunst« zeigte sechshundert Gemälde von mehr als hundert Künstlern, welche das »gesunde Volksempfinden« verletzten, darunter viele jüdische Maler wie Paul Klee und George Grosz sowie Kommunisten und Pazifisten wie Max Beckmann und Otto Dix. Die Werke wurden in einer bewusst desorientierenden Weise ausgestellt und mit abfälligen Informationstexten versehen, um das  Publikum zu verwirren und zu schockieren.

»Hitler und Goebbels erstellten eine Liste ›gottbegnadeter‹ Künstler, welche die Kunst von dem ›entarteten‹ Modernismus bereinigen sollten.«

Gleichzeitig organisierte die Nazi-Elite  im nahegelegenen Haus der Kunst die »Große Deutsche Kunstausstellung«. Neunhundert Kunstwerke destillierten die Weltsicht der Nazis, unter anderem blonde Aktgemälde, idealisierte Soldaten und Naturidylle. Viele der teilnehmende Künstler wurden vom traditionalistischen Architekten Paul Schultze-Naumburg inspiriert, welcher in seinem Pamphlet Kampf um die Kunst von 1932 gegen den Modernismus hetzte und die NSDAP aufgefordert hatte, die Kunst für ihre politischen Zwecke zu nutzen. Hitler, der als Amateurmaler gescheitert war, hatte nun die Gelegenheit, die Kontrolle über den Kunstbetrieb, der ihn zuvor geschmäht hatte, an sich zu reißen.

Über 2 Millionen Menschen sahen die Ausstellung »Entartete Kunst«, was die Ideologie des Nationalsozialismus in der Gesellschaft verbreitete, während Hitler den Krieg befeuerte. Im September 1944 wurden von Hitler und Goebbels Künstler für eine kulturelle Offensive gegen die Alliierten rekrutiert. Gemeinsam erstellten sie eine Liste »gottbegnadeter« Künstler, welche in der Lage seien, eine ideale Version von Deutschlands Zukunft zu visualisieren und die Kunst von dem »entarteten« Modernismus zu bereinigen. Die vierhunderte »unverzichtbaren« Maler, Bildhauer, Schriftsteller und Schauspieler repräsentierten Hitlers arisches Ideal, und sie arbeiteten mit dem Regime zusammen, um öffentliche Kunstwerke im ganzen Land zu errichten.

»Gottbegnadete« Künstler wurden an die Akademien und Universitäten berufen und vom Staat beauftragt, Deutschlands kulturelle Infrastruktur aufzubauen. Zwei Brüder auf der Liste, Arno und Hans Breker, statteten Regierungsgebäude und öffentliche Plätze mit Stauen griechischer Götter aus. Ein weiterer Bildhauer, Willy Meller, arbeitete am Berliner Olympiastadion und am Seebad Prora. Hermann Kaspars Mosaike und Fresken verzierten die von Albert Speer geplante Neue Reichskanzlei. Hitler und Goebbels erlebten die Niederlage des eigenen Regimes nicht mehr. Doch ihre Lieblingskünstler – die von ihnen hoch geachtet worden waren – wähnten mit dem Sieg der Alliierten ein abruptes Ende ihrer institutionellen Karrieren.

Nach dem Krieg

Während die Gebrüder Breker in erster Linie als Künstler bekannt waren, so war Arno Breker einer der Männer, die auf dem berüchtigten Foto vor dem Eiffelturm im eroberten Paris neben Hitler abgelichtet wurden. Sein Status als »Weggefährte« Hitlers war Anlass genug, ihn 1945 von der Hochschule für Bildende Künste zu entlassen, wo er etwa ein Jahrzehnt lang unterrichtet hatte. Im selben Jahr wurde Hans Breker, der seinen Namen zu »van Breek« geändert hatte, als Professor auf Lebenszeit an die Hochschule für Baukunst und bildende Künste berufen. Beide Brüder erhielten weiterhin Aufträge. Die US-Armee half Hans Breker sogar dabei, in Karlstadt sein »Ehrenmal der Sturmartillerie« aufzustellen.

Während der 1950er Jahre erneuerten  »gottbegnadete« Künstler ihren Ruf innerhalb der Kunstszene und erhielten öffentliche Aufträge. Arno Brekers »Pallas Athene« Statue von 1957, die bis heute in Wuppertal steht, ließ ein zentrales Motiv der Bildsprache der Nazis wieder aufleben, auch wenn die Arbeit stilistisch von Brekers Werken der 1940er Jahre abwich. Diesen Auftrag hatte ihm der ebenfalls »gottbegnadete« Friedrich Hetzelt verschafft, der ein naheliegendes Gebäude gestaltete. Richard Schreibe installierte sein »Denkmal der Opfer des 20. Juli 1944« im Hof des Bendlerblocks, und Willy Mellers »Die Trauernde« wurde 1961 vor der Gedenkhalle in Oberhausen aufgestellt. Der Maler Rudolf Hermann Eisenmenger zog nach Wien und gestaltete Fresken und Wandgemälde für Kulturinstitutionen in Österreich, inklusive des »Eisernen Vorhangs« der Staatsoper und großflächige Malereien am Stadtkino.

»Die Bundesrepublik absorbierte das kulturelle Milieu der NS-Zeit, welches für die ideologische Kriegsführung gegen die Sowjetunion mobilisiert wurde.«

Während einige der Werke für Kontroversen sorgten – wie etwas Hermann Kaspars »Frau Musica« von 1969, welche der Freistaat Bayern der Nürnberger Meistersingerhalle stiftete –, wurden andere nicht hinterfragt. Einer der Gründe dafür war die Tatsache, dass die Ablehnung des Modernismus in Westdeutschland nie wirklich verschwand. Obwohl der Begriff »Abstrakter Expressionismus« vom deutschen Kunstmagazin Der Sturm geprägt worden war, wurde Richard Eichlers Polemik gegen die Abstrakte Kunst, Könner, Künstler, Scharlatane im Jahr 1960 zum Bestseller. 

In diesem politischen Klima fanden die ersten documenta-Ausstellungen in Kassel statt, welche die Moderne Kunst offiziell nach Deutschland zurück brachten. 1955 von Arnold Brode gegründet war die Ausstellung als Gegengewicht zur ungebrochenen Popularität der traditionalistischen und neoklassischen Kunst gedacht und zeigte Künstlerinnen und Künstler des Kubismus, Fauvismus und Futurismus.

Die erste documenta holte Berühmtheiten wie Pablo Picasso und Wassily Kandinsky nach Deutschland und fokussierte sich ausschließlich auf europäische Kunst. Die folgenden Ausstellungen wurden aber tonangebend für die globale Kunstwelt. Alle fünf Jahre diente die Ausstellung im Fridericianum dazu, eine westdeutsche kulturelle Identität herauszubilden, welche vom Einfluss der Nationalsozialisten abwich. Über die Jahre wurden auch Kinetische Kunst, Pop Art, Art Brut und Graphic Design aus Amerika, Asien und Afrika Teil der documenta. Einige Künstlerinnen und Künstler wurden wiederholt eingeladen, so etwa Joseph Beuys.

»Kunst war für die Nationalsozialisten keine bloße Idee, sie war eine Waffe.«

Frühe Programme der documenta fügten sich dem Narrativ des Kalten Kriegs. Der Modernismus wurde als fundamental westliche Kunstrichtung dargestellt, mit finanzieller und politischer Unterstützung der USA und Großbritanniens. Bilder und Skulpturen von Emy Roeder und Oskar Schlemmer wurden neben Werken von Andy Warhol und Hans Haacke ausgestellt. Anfangs vermieden es die Kuratoren noch Künstlerinnen aus der DDR auszustellen, was sich mit Willy Brandts Ostpolitik änderte. Es waren gerade Künstlerinnen und Künstler aus den USA und der DDR wie Beryl Korot und Werner Tübke, welche den Holocaust thematisierten, etwa durch Werke über Konzentrationslager als touristische Ziele oder surrealistische Prozesse gegen Nazi-Offiziere.

Der damalige Bundespräsident Theodor Heuss erklärte zwar, dass Nazikünstler auf der documenta nicht willkommen seien, da ihr Werk nicht zum Wesen der Bundesrepublik passe. Doch die ersten drei documenta-Ausstellungen wurden teilweise von ehemaligen Mitgliedern der NSDAP, SA und SS organisiert. Dies kam erst 2019 ans Licht, nachdem Forscherinnen und Forscher aufdeckten, dass Werner Haftmann, ein Historiker und ehemaliger Direktor der Neuen Nationalgalerie in Berlin, über seine Mitgliedschaft in der SA gelogen hatte. Auch wurden bei den frühen Ausstellungen keine Werke von Frauen, nicht-weißen, kommunistischen oder queeren Künstlerinnen und Künstlern gezeigt.

Auf der documentavon 1987 wurde dies vom feministischen Künstlerinnenkollektiv Guerrilla Girls thematisiert, indem Flugblätter verteilt wurden, auf denen die Frage aufgeworfen wurde, warum die Ausstellung zu 95 Prozent weiß und 83 Prozent männlich war – eine Tatsache, die heute in anderem Licht erscheint. Heuss mag zwar beteuert haben, dass man auf der documenta keine Nazis haben wolle, er erklärte öffentliche jedoch nie, warum keine Werke von im Holocaust ermorderten jüdischen Künstlerinnen und Künstlern dort ausgestellt wurden. Otto Friedrichs Name landete zwar auf einer frühen Entwurfsliste, wurde aber wieder gestrichen. Nur zwei Monate später gestattete Heuss dem »gottbegnadeten« Hermann Kaspar ein 1935 am Deutschen Museum begonnenes Mosaik fertigzustellen – der erste offizielle Kunstauftrag der Nazis.

Regressive Kunst, neue Kritik

Ein berühmtes aber falsches Zitat von Goebbels besagt, dass Wort »Kultur« veranlasse ihn dazu, seinen Revolver zu entsichern. Aber diese Geisteshaltung, die dem Theaterstück Schlageter von Hanns Johst entliehen wurde, ist dennoch charakteristisch für die Einstellung der Nazis. Kunst war für die Nationalsozialisten keine bloße Idee, sie war eine Waffe. Die Bundesrepublik erholte sich von ihrer Herrschaft nicht durch eine stringente Entnazifizierung, sondern durch eine Absorption des kulturellen Milieus der NS-Zeit, welches für die ideologische Kriegsführung gegen die Sowjetunion mobilisiert wurde. Es scheint daher kein Zufall zu sein, dass die documenta ausgerechnet im grenznahen Kassel stattfand.

Bis heute werden mehr als 250 Werke von »gottbegnadeten« Künstlern in Deutschland und Österreich im öffentlichen Raum ausgestellt – in Zoos, Parks, Schulen und Theatern. Die institutionelle Akzeptanz von Alt-Nazis beweist, dass die rassistische Ideologie der weißen Vorherrschaft die europäischen Kulturinstitutionen weiter im Griff hat und dass westliche Museen ihren Praktiken angepasst haben, um sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Indem sie Nazi-Kollaborateure tolerierten, halfen westdeutsche, österreichische und US-amerikanische Institutionen dabei, die Kontroversen um diese Künstler herunterzuspielen und ihr öffentliches Image aufzupolieren – genau wie skandalgeplagte Rüstungsfirmen Geld in Kunst anlegen, um ihren guten Ruf wiederherzustellen.

Das Konzept der »entarteten« Kultur manifestiert sich heute im regressiven Hass der extremen Rechten auf die Gleichstellung von Minderheiten und die Sichtbarkeit queeren Lebens, was faschistische Tendenzen selbst bei jenen offenbart, die sich nicht mit der Ideologie der Nazis identifizieren. Kunstkritiker bemerkten über die Ausstellung »Entartete Kunst«, dass große Teile des weißen Publikums, selbst jene, welche die Nazis nicht unterstützten, trotzdem von der  Propaganda ergriffen wurden. Im Boston Globe schrieb A. I. Philpot, dass »es in Boston eine Menge Menschen gibt – Kunstliebhaber – welche sich bei dieser Säuberung auf Hitlers Seite stellen würden«.

Deutschland und Österreich sind Brutstätten von neonazistischer Ideologie geblieben. Die Befreiung vom kulturellen Erbe der Nazis bleibt eine große Aufgabe. Dabei es ist eigentlich ganz einfach: Nazikunst gehört in den Mülleimer der Geschichte.

Billy Anania ist Kunstkritiker*in, Redakteur*in und Journalist*in und wohnt in New York.

#7
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