Am 4. November 1989 beteiligten sich Hunderttausende an der Alexanderplatz-Demonstration zu der linke Kulturschaffende und Systemkritiker aufgerufen hatten.

Das Erbe linker Dissidenten in der DDR ist in Vergessenheit geraten. Dabei hat ihr Denken nichts an Aktualität verloren. Was sie forderten? Einen demokratischen, ökologischen Sozialismus.

Mit der CAP-Reform wurde die Chance auf einen sozial-ökologischen Wandel in der Agrarpolitik verschenkt.

Die neue EU-Agrarreform ist ein ökologisch unambitionierter fauler Kompromiss. Anstatt zu reformieren, zementiert sie das kaputte System der Agrarsubventionen – mit schweren Folgen für kleine Bauernhöfe und die Landwirtschaft im Globalen Süden.

Joe Biden bei einer Wahlkampfveranstaltung am13. Januar 2020.

Bidens Enkeltrick

23.10.

  • Alexander Brentler

Wer ist Joe Biden und warum halten ihn so viele US-Demokraten für den Mann der Stunde? Ein Erklärungsversuch über eine Partei auf Identitätssuche und den Gemütszustand eines geschundenen Landes.

Bernie Sanders brachte keine Revolution, hat aber einen historischen Erfolg unter jungen Wählern verbucht.

Warum er verlor und was das für uns bedeutet. Eine Analyse.

Donald Trump bei einer Rede am 23. Juni 2020.

Donald Trump kündigte an, die Briefwahlergebnisse bei den US-Wahlen möglicherweise nicht anzuerkennen. Seither ist erneut die Debatte entbrannt, ob die USA in den Faschismus rutschen. Doch ist dieser Begriff wirklich anwendbar?

Silvia Habekost (l.) und Dana Lützkendorf (r.) bei den Warnstreiks am 30. September, 2020.

Wie systemrelevant Pflegearbeit ist, zeigt die Corona-Krise. Doch in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst bleiben die Arbeitgeber unnachgiebig. Zwei Pflegekräfte erzählen, wie drastisch die Lage ist, und was bei der Tarifrunde auf dem Spiel steht.

Die Sozialdemokraten haben in Wien mit Abstand gewonnen. Von einem vollen Erfolg kann dennoch nicht die Rede sein.

Wie rot ist Wien?

21.10.

  • Hanna Lichtenberger

Bei den Kommunalwahlen in Wien lag die Sozialdemokratische Partei Österreichs klar vorn und bleibt im Amt. Was bedeutet der Wahlerfolg für eine linke Stadtpolitik?

15.09.

  • Dietmar Dath

Über Wege und Umwege zur Zukunft.

Am Tag des Streiks versammelten sich 25 000 Frauen in Reykjavík. Aber auch anderswo in Island wurde gestreikt.

Islands Rote Socken

24.10.

  • Íris Ellenberger

Am 24. Oktober 1975 streikten die Frauen in Island. Sie gingen nicht zur Arbeit, sie kümmerten sich nicht um den Haushalt. Und sie zeigten: Um erfolgreich zu kämpfen, muss Feminismus auch Klassenkampf sein. Ein Rückblick.

Robert Habeck und Annalena Baerbock bei einer Demonstration der Fridays for Future, 21. Februar 2020.

In der Klimafrage geben sich die Grünen gern bewegungsnah. Gleichzeitig wollen sie es sich mit der CDU nicht verscherzen. Wie grüne Regierungsbeteiligung auf Bundesebene aussehen kann, wissen wir bereits.

Die Jobgarantie zielt darauf ab, allen eine örtlich verfügbare und aufs Gemeinwohl 
ausgerichtete Arbeit anzubieten.

Der Sozialstaat muss ausgeweitet und die Arbeitswelt im Sinne der Beschäftigten verbessert werden. Die Frage ist wie: durch Vollbeschäftigung oder Konsumschecks?

Schnelles Netz für alle? Dafür sollte die Infrastruktur des Internets einen Teil der staatlichen Daseinsvorsorge bilden.

Trotz aller Kritik bleibt die Macht von Tech-Giganten wie Google, Facebook oder Amazon ungebrochen. Wir brauchen keine Reformen, sondern einen Gegenentwurf: ein demokratisches und freies Internet.

Re-Enactment-Szene aus dem Film "Oeconomia".

In ihrem neuesten Dokumentarfilm fragt Carmen Losmann nach der Entstehung des Geldes. Entblößt wird nicht nur die Ratlosigkeit führender Wirtschaftsexperten. Der Film fordert: Wir brauchen eine Alternative.

Die Tarifrunde 2020 im öffentlichen Dienst blieb bislang ohne Ergebnis. Mit den Streikaktionen der letzten Wochen bekräftigen die Beschäftigten ihre Forderungen.

Dierk Hirschel ist Chefökonom der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. In diesem Interview erklärt er, warum es für eine soziale Klimapolitik starke Gewerkschaften braucht.

Ex-Präsident Evo Morales bei einem öffentlichen Auftritt im Jahr 2008.

Der bolivianische Präsident Evo Morales wurde im letzten November durch einen Militärputsch zum Rücktritt gezwungen. Im JACOBIN-Interview schildert er, warum seine Partei MAS bei den Neuwahlen am 18. Oktober dennoch eine Chance auf den Wahlsieg hat.

Zwei Zukünfte

Brennende Wälder, schmelzende Eiskappen, Artensterben – die Aussichten sind düster. Doch eine andere Zukunft ist möglich. Wie diese aussehen könnte und wie wir dahin kommen, darum geht es in dieser Ausgabe. Jetzt abonnieren!

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