Eine bessere
Zukunft ist
möglich
nötig

Radikale Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit

Jacobin ist ein linkes internationales Magazin

Es entwirft sozialistische Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und Kultur.

Seit 2010 in den USA

Seit 2018 in Italien

Seit 2019 in Brasilien

Ab 2020 auch in Deutschland, Schweiz und Österreich.

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AUFWÄRTS

Die unerwartete Rückkehr des demokratischen Sozialismus – dafür steht das Jacobin Magazine. Nach 40 Jahren härtestem Neoliberalismus findet auf seinen Seiten ausgerechnet in den USA eine selbstbewusste und mutige Bewegung ihren Ton: »Für einen Sozialismus, den wir noch erleben«. Zuerst Phänomen einer kleinen Szene, ist die Zeitschrift spätestens mit dem Antritt Bernie Sanders' und den Wahlsiegen junger Politikerinnen wie Alexandria Ocasio-Cortez das Medium einer Bewegung geworden, deren Zeit gekommen ist.

»Class struggle social democracy« lautet ihr gemeinsamer Nenner. Ein unerschrockener Angriff auf die Macht der Reichen, der Banken, der Klasse von Eigentümerinnen, von denen eine Handvoll die Hälfte der Welt unter sich aufteilt, und für eine gerechtere, freundlichere Gesellschaft. Ein Angriff nicht mit Gewehren, sondern durch die massive Organisierung von normalen Menschen, die von Haus zu Haus gehen und ins Gespräch kommen, lernen, ihre Macht zu nutzen, abgelebte Parteibürokratien zurückerobern, sich am Arbeitsplatz zusammentun und streiken.

Zusammengehalten durch ein ebenso einfaches wie ehrgeiziges Programm: Die Macht den Vielen. Der großen Mehrheit derer, die von Lohn, Gehalt oder Leistungen leben, statt von Eigentum und großen Erbschaften, das heißt: den Arbeiterinnen. Und bestückt mit Gesetzesvorhaben, die wirklich was reißen können – Millionärssteuern, Abschaffung der Armut, rapider ökologischer Umbau, Arbeitsplatzgarantie usw. – solange wir stark genug aufgestellt sind, sie gegen den unvermeidlichen Widerstand von oben durchzudrücken.

In Jacobins international gelesenem Stil drückt sich ein Ansatz aus, der überlebt, auch wenn die derzeitigen Programme und Anführerinnen besiegt werden. Es ist der Ansatz einer pragmatischen, radikalen Politik für die Masse der Menschen, die den Gegner offensiv benennt, schamlos Partei ergreift und politische Macht für die einfachen Leute in Anspruch nimmt. Damit es aufwärts geht, braucht es Diskussionen über konkrete Politikvorschläge und das Wissen, wie gesellschaftliche Gleichheit und eine ökologisch nachhaltige Lebensweise zu organisieren sind. Dazu sind alle auf der Linken mit Sinn für die Dringlichkeit der Lage eingeladen, ohne Phrasen und internes Hickhack.

Die internationalen Bewegungen zeigen, wie eine greifbare Machtoption Disziplin und Realismus schafft und zugleich anfeuert, radikale Pläne auszubuchstabieren: Eine linke Regierung muss einen Plan zur Mobilisierung der ganzen Gesellschaft gegen den Klimawandel in der Schublade haben, zur Erleichterung gewerkschaftlicher Organisierung und kollektivem Eigentum an Firmen, zum Verbraucherschutz und zur Sozialversicherung, zum Busverkehr im ländlichen Raum, zu Kitas, Steuerhinterziehung oder der Renaturierung von Sumpfgebieten.

Und auch dann wissen wir aus Erfahrung, dass keine Regierung allein etwas verändern wird. Um sich mit den Mächtigen anzulegen, müssen wir wissen, wie wir aus den Betrieben und von der Straße aus Druck aufbauen. All das wird nur erdacht, wenn wir den Anspruch haben, auch tatsächlich einzugreifen und die Welt im Sinne der Vielen umzugestalten. Jacobin will konkretes, radikales Denken, eine zugängliche, demokratische Sprache und den entschiedenen Willen zur Verbesserung der Welt.

»Sozialdemokratie als Klassenkampf« klingt im Deutschen noch unbeholfen. Das zeigt den Spagat, in den wir uns begeben, wenn wir das Projekt Jacobin nun auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz beginnen. Angefixt von den rapiden Lernprozessen und stellenweisen Durchbrüchen der internationalen Bewegungen, beginnen wir doch immer mit dem nüchternen Blick auch auf die Schlappheit und die düsteren Tendenzen in unseren Breiten – ganz wie unsere Schwestern von Jacobin Brasil und Jacobin Italia. Auch das deutschsprachige Jacobin ist keine bloße Kopie, sondern Übersetzung im doppelten Sinn: lokale und eigenständige Aneignung des Jacobin-Stils für unsere eigenen Beiträge, plus sprachliche Übertragung von bestehendem, großartigen Material aus der US-amerikanischen Ausgabe. Als gedrucktes Magazin, mit unverwechselbarer Gestaltung, geliefert zu dir nach Hause.

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