Die italienische Regierung glaubt, die Identität ihres Landes sei durch Zuwanderung bedroht. Gleichzeitig braucht Italiens Wirtschaft billige Arbeitskräfte. Melonis Lösung? Sie schafft eine migrantische Arbeiterklasse ohne Bürgerrechte.
Autoarbeitern wird nachgesagt, bei der Verkehrswende zu bremsen. Soziologe Klaus Dörre erklärt im Interview, wie unterschiedlich die ökologische Transformation am Hallenboden ankommt und was das für Gewerkschaften bedeutet.
Im Berliner ÖPNV sind Notfahrpläne zur neuen Normalität geworden. Anstatt das anhaltende U-Bahn-Chaos zum Anlass für eine Investitionsoffensive zu nehmen, plant die CDU-Verkehrsministerin, die BVG auf Sparkurs zu setzen.
Liberale Politiker und Ökonomen warnen davor, dass eine Erhöhung des Mindestlohns zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen würde. Diese Behauptung ist völlig aus der Luft gegriffen.
Die Ampel wollte Langzeitarbeitslose, die eine Beschäftigung aufnehmen, mit einer 1.000-Euro-Prämie belohnen. Doch nun torpediert auch die SPD diesen Vorstoß. Daran zeigt sich, wie verlogen die Bürgergeldreform von Anfang an war, meint Ole Nymoen.
Vor 75 Jahren wurde der Deutsche Gewerkschaftsbund ins Leben gerufen. Seine Gründungsgeschichte erinnert uns heute daran, wie umkämpft die Ausrichtung der neuen Bundesrepublik nach dem Krieg gewesen ist.
Die Forderungen der Beschäftigten des öffentlichen Diensts nach mehr Lohn und weniger Arbeit sind eine Chance, den Frust auf die Ampel in progressive Bahnen zu lenken. Doch damit das gelingt, muss Verdi in die Offensive gehen.
Alle reden über Klasse, doch niemand redet mit der Klasse. Die Gewerkschaftssekretärin Katja Barthold und die Journalistin Nina Scholz wollen das ändern. In ihrem neuen Podcast »Klassenfrage« kommen diejenigen zu Wort, die Arbeitskämpfe führen: Beschäftigte und Aktivisten.
Samsung ist das Aushängeschild des südkoreanischen Kapitalismus und einer der größten Tech-Giganten der Welt. Erstmals in der Firmengeschichte treten die dortigen Beschäftigten in den Streik – und zwar unbefristet.
Die Ampel plant härtere Sanktionen beim Bürgergeld und gleichzeitig eine Erhöhung des Rüstungsetats. Daran zeigt sich: Die breite Bevölkerung soll ökonomisch entmachtet werden, damit sie soziale Einschnitte williger akzeptiert.
Union und FDP übernehmen gerade die AfD-Forderung, ukrainischen Geflüchteten das Bürgergeld zu streichen. Das sei im Interesse des »deutschen Steuerzahlers«. Tatsächlich nützt das nur den Unternehmen.