#19 Im Kaufhaus der Religionen
Der Niedergang der organisierten Religion war eine Befreiung. Aber er hat auch eine Leere hinterlassen, die der Kapitalismus nicht füllen kann.
Aus dem Inhalt


»They paved paradise and put up a parking lot.« — Joni Mitchell
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Der Philosoph Martin Hägglund spricht über »Dieses eine Leben«, sein neues Buch über Liebe, Reichtum und Karl Marx.
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Der kürzlich verstorbene Fredric Jameson hat uns einen Essay über das utopische Denken hinterlassen.
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Antisemitismusbeauftragte sollten jüdisches Leben schützen. Doch in der Praxis sind sie dazu da, öffentliche Kritik an Israel zu unterbinden.
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Abtreibungsgegner in Deutschland klingen inzwischen wie evangelikale Prediger aus den USA. Dort sprechen Abtreibungsgegner hingegen schon wie TED-Talker und Risikokapitalisten.
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Franziskus war der wohl linkeste Papst in der Geschichte. Das änderte nicht die Welt, war aber ein Fortschritt.
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Die Einnahmen aus Kirchensteuern gehen zurück. Das ist aber kein Grund, sich um die Finanzen von Gottes Vertretung auf Erden zu sorgen.
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Das Einzige, was die Hausarbeit verringerte, war noch mehr Arbeit.
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Gerade wo die Linke sich erneuern will, wird sie in einen verfrühten Wahlkampf hineingezogen. Ihre Zukunft hängt jedoch weniger davon ab, was am Wahltag passiert, als vom Parteiumbau danach.
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Südkoreas Eliten geben sich alle Mühe, die demokratischen Ansprüche der Arbeiterschaft kleinzuhalten.
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