Das Wort dawa, das auf Suaheli »Medizin« bedeutet, zieht sich wie ein roter Faden durch Francis Marete Mborokis Erzählung. Er spricht über die Chemikalien, die er jahrzehntelang auf seiner kleinen Farm an den fruchtbaren Hängen des Mount Kenya versprüht hat. Die Stoffe wurden ihm von außen schmackhaft gemacht, sie versprachen Fortschritt: modernes Saatgut, größere Ernten, Wohlstand.
Westliches Gift auf afrikanischen Feldern
Chemiekonzerne verkaufen Pestizide, die im Westen bereits verboten wurden, unbehelligt weiter in den Globalen Süden. Kenianische Bauern und Landarbeiter, die mit ihrer Gesundheit dafür bezahlen, wehren sich jetzt gegen das Unrecht.
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