Jetzt erst recht!
Das Ende des Berliner Mietendeckels bedeutet nicht das Ende einer sozialen Wohnungspolitik. Vergesellschaftung, öffentlicher Wohnungsbau und eine progressive Agenda auf Bundesebene stehen jetzt auf der Tagesordnung.
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Das Ende des Berliner Mietendeckels bedeutet nicht das Ende einer sozialen Wohnungspolitik. Vergesellschaftung, öffentlicher Wohnungsbau und eine progressive Agenda auf Bundesebene stehen jetzt auf der Tagesordnung.
Hartnäckig hält sich das Argument, Geflüchtete seien für die Aufnahmeländer eine ökonomische Belastung. Nicht einmal Befürworter einer fortschrittlicheren Asylpolitik hinterfragen das. Doch die Annahme fußt auf einer verfehlten Wirtschaftsdoktrin.
In Alabama hat Amazon alles unternommen, um die Gründung einer Gewerkschaft zu verhindern. Die Niederlage wiegt schwer.
Sahra Wagenknecht macht es ihren Gegnerinnen zu einfach.
Bunt beklebte Schaufenster verdecken leere Geschäftsräume. Dieses Bild kennen wir aus den Innenstädten während der Corona-Krise, aber auch aus der frühen Sowjetunion.
Volkspartei der Mitte – so präsentiert sich die CDU am liebsten. Routinemäßig beteuert sie eine klare Distanzierung zu rechten Kräften wie der AfD. Tatsächlich hat die CDU der AfD den Weg geebnet. Und profitiert davon.
Vor einem Jahr versprach Keir Starmer, die Labour Party zu einer starken Opposition zu machen. Doch seither lässt er Boris Johnson alles durchgehen – den härtesten Kurs fährt er gegen den linken Flügel seiner eigenen Partei.
Fade Eintönigkeit und Plattenbau-Tristesse: So erscheint der Sozialismus im Klischee. Tatsächlich wird der Sozialismus die freie Entfaltung der Kreativität fördern, statt beschränken.
Der Osteraufstand von 1916 folgte der Vision eines demokratischen Irlands. Der Kampf um Unabhängigkeit war auch eine Rebellion gegen soziale Ungleichheit.
Ronald M. Schernikau hatte drei Ziele: schwul sein, Schriftsteller sein, Kommunist sein. Erreicht hat er sie alle. Diese Reportage über die ostdeutschen Brötchen von 1986 zeigt so konkret wie humorvoll, mit welchen Problemen die DDR-Wirtschaft zu kämpfen hatte.
Die Theorie-Strömung des »politischen Marxismus«, die vor allem durch die Politikwissenschaftlerin Ellen Meiksins Wood geprägt wurde, ist im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt. Höchste Zeit, das zu ändern.
Mit weniger Wachstum das Klima retten? Humangeograph Matt T. Huber hält diese Forderung für verfehlt. Warum uns nur die Demokratisierung der Wirtschaft vor dem Kollaps retten kann und weshalb Debatten um Flugscham und kritischen Konsum hinderlich sind, erklärt er im Interview.