Das Werk des 2016 verstorbenen Politikwissenschaftlers Cedric J. Robinson, Black Marxism: The Making of the Black Radical Tradition, fand nach seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1983 keine große Beachtung. Seit dem Jahr 2000, als es mit einem neuen Vorwort und einer Einleitung des berühmten Historikers Robin D. G. Kelley neu aufgelegt wurde, erfreut sich das Buch jedoch großer Beliebtheit und hat großen Einfluss auf die anglophonen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie unter Aktivistinnen und in sozialen Bewegungen.
Wie radikal ist die »Schwarze radikale Tradition« wirklich?
Cedric J. Robinsons »Black Marxism« gilt als Meilenstein der antirassistischen Theorie. Doch der marxistische Historiker August Nimtz widerspricht dessen Analyse von Rassismus, Klasse und Revolution. Im Interview erklärt er, warum.
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