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Dolly Parton war eine Stimme für ihre Klasse

Jahrzehntelang schrieb Dolly Parton über Armut, harte Arbeit und den trotzigen Stolz von arbeitenden Frauen. Die Linke sollte sich ein Beispiel an der nun verstorbenen Country-Sängerin nehmen.

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Dolly Parton war eine Stimme für ihre Klasse
Es gibt einen Grund, warum Dolly Partons Hymnen überdauern werden und jeglicher Vereinnahmung trotzen: Sie sind eindrucksvolle Beschreibungen des Leids und des Widerstands der Arbeiterklasse. Bild-Quelle: IMAGO / MediaPunch

Die legendäre Sängerin, Songwriterin und Kulturikone Dolly Parton ist am 25. August im Alter von 80 Jahren verstorben. Die Nachricht von ihrem Tod sorgte umgehend für zahlreiche Würdigungen von Stars und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie für rege Diskussionen in den sozialen Medien.

Nur wenige Promis würden heutzutage in den USA eine derart breite und einhellige Ehrung von allen Seiten erfahren. Das Empire State Building wurde zu Partons Ehren rosa beleuchtet; Präsident Donald Trump ordnete an, dass die amerikanischen Flaggen eine Woche lang auf Halbmast gesetzt werden. Partons Popularität scheint politische Gräben zu überbrücken – in einer Zeit, in der Spaltungen, gerade in Kulturfragen, oft als unüberbrückbar gelten. So würdigte der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson ebenso wie sein politischer Gegner, der Demokrat Chuck Schumer, die verstorbene Künstlerin.