Was wir von den Montagsdemos gegen Hartz IV lernen können
Sozialproteste wurden in der Vergangenheit schon einmal diskreditiert.
Texte zur Geschichte von Macht, Widerstand und gesellschaftlicher Veränderung.
Sozialproteste wurden in der Vergangenheit schon einmal diskreditiert.
Zwei Neuerscheinungen beleuchten Leben und Wirken jüdischer Intellektueller in der DDR – jenseits eindimensionaler Klischees.
Heute vor 45 Jahren veröffentlichte der Dissident Rudolf Bahro sein Manifest für einen anderen Sozialismus in der DDR und den Staaten des Sowjetblocks. Es ist erstaunlich aktuell geblieben.
Aus der Strategie der Bolschewiki werden häufig die falschen Schlüsse gezogen. Zeit für eine Richtigstellung.
Der Kommunismus des 20. Jahrhunderts war vieles: Revolution und Regime, Kampf gegen den Kolonialismus und eine alternative Form von Sozialdemokratie. Wenn wir über ihn hinauskommen wollen, müssen wir ihn in allen seinen Facetten begreifen.
Die Jakobiner gelten vielen als Begründer eines diktatorischen Terrorregimes. Warum diese Darstellung einseitig ist und was wir vom politischen Geist der französischen Revolution erhalten sollten, erklärt der Philosoph Slavoj Žižek im JACOBIN-Interview.
Vor über 60 Jahren wurde der kongolesische Unabhängigkeitskämpfer Patrice Lumumba ermordet. Zurück blieb nur ein Goldzahn, den die ehemalige Kolonialmacht Belgien nun zurückgegeben hat. Doch die Folgen kolonialer Gewalt sind damit noch lange nicht behoben.
Der Kommunismus ist älter als Marx, Engels und Lenin. Für eine Gesellschaft ohne Privateigentum und das »alberne Recht der Erbfolge« agitierte ein Wiener schon im 18. Jahrhundert.
Eine Diskussion zwischen Willy Brandt, Olof Palme und Bruno Kreisky zeigt den Moment, als die Sozialdemokratie ihren gesellschaftsverändernden Anspruch verlor. Will sie einen Ausweg aus ihrer heutigen Krise finden, muss sie diesen Anspruch zurückgewinnen.
Konservative und Liberale behaupten immer wieder, die Nazis seien Sozialisten gewesen. Wie die Wirtschaftspolitik der Nazis wirklich aussah, erläutert der Historiker Ishay Landa im JACOBIN-Interview.
Die Konzepte des Ökonomen und Gewerkschafters Rudolf Meidner erhöhten den Lebensstandard und die Macht der schwedischen Arbeiterschaft. Hätte man seine Vorschläge vollständig umgesetzt, wäre die Wirtschaft des Landes heute vergesellschaftet.
Machiavelli gilt vielen als zynischer Machttheoretiker. In Wirklichkeit wollte er die Souveränität des Volkes stärken und die Macht von Oligarchen beschränken.