Viktorianer des 21. Jahrhunderts
Im 19. Jahrhundert gab sich die Bourgeoisie moralisch überlegen, um ihre Klassenherrschaft zu legitimieren – heutige Eliten tun dies immer noch.
Texte über alles, was uns gesellschaftlich bewegt. Von Kultur, Bildung über Geschlechterfragen bis zum Sport.
Im 19. Jahrhundert gab sich die Bourgeoisie moralisch überlegen, um ihre Klassenherrschaft zu legitimieren – heutige Eliten tun dies immer noch.
Das Zauberwort in Krisen lautet »Resilienz«. In der Psychologie steht der Begriff für die Fähigkeit, Unsicherheit zu bewältigen. In der EU dient er dazu, den Ursprung von Krisenfolgen in der fehlerhaften Architektur zu verschleiern.
Wie wäre es damit: Du arbeitest sechs Jahre, danach hast Du ein Jahr frei, um zu machen, was immer Du willst – und Du wirst dabei sogar bezahlt.
Wie Städte in Zukunft aussehen könnten – und welche Fehler wir besser nicht wiederholen sollten.
Die Tiny House-Bewegung propagiert das Wohnen in winzigen Häusern. Sie ignoriert die wirklichen Ursachen der Wohnungskrise und vertritt stattdessen individualistische Vorstellungen von Eigentum.
Angesichts von »Fake News« und Verschwörungsdemos trauern Liberale einer rationalen Öffentlichkeit nach. Doch Vertrauen in Wissenschaft und Vernunft gedeiht nur in einer solidarischen Gesellschaft.
Warum die Arbeiterbewegung die soziale und ökologische Reproduktion ins Zentrum ihrer Zukunftsvision rücken sollte.
Die neoliberale Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit: den Reichen geht es gut – aber immerhin sind ein paar von ihnen Frauen oder Angehörige einer Minderheit.
Victor Gruen, Begründer des Einkaufszentrums, war Sozialist. Hätte seine Erfindung gerettet werden können?
Egal ob im globalen Norden oder Süden – private Stiftungen sind Teil des Problems, nicht der Lösung.
Wie der marxistische Geograph David Harvey argumentiert, haben 40 Jahre Neoliberalismus das Gemeinwesen im Kampf gegen eine öffentliche Gesundheitskrise in einem desolaten und verwundbaren Zustand zurückgelassen.
Smartphones und Social-Media-Sucht zerstören unsere Aufmerksamkeitsspanne. Doch die Wut darauf verfehlt das eigentliche Ziel: Das Profitstreben der großen Tech-Konzerne.