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Bei 46 Grad arbeiten und sterben

In Bangladesch, Pakistan und Indien steigen die Temperaturen seit April regelmäßig über 40 Grad. Die Hitze fordert unzählige Todesopfer – insbesondere unter Arbeitern im informellen Sektor.

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Bei 46 Grad arbeiten und sterben
Im Abendrot einer Hitzewelle in Kaschmir errichten Bauarbeiter ein neues Gebäude. IMAGO/SOPA Images

Es ist der 26. April im indischen Bundesstaat Haryana: Unter der glühenden Sonne auf einem Getreidemarkt bricht der 50-jährige Wanderarbeiter Rajendra Paswan beim Tragen von Getreidesäcken zusammen. Zahlreiche andere Arbeiterinnen und Arbeiter eilen ihm zu Hilfe, können aber nur noch zusehen, wie der Mann aus Bihar fern seiner Heimat stirbt. Paswans Tod ist Indiens erster Arbeitertod während der ersten Hitzewelle 2026.

»Es gibt keinen Schattenplatz zum Ausruhen, keine medizinische Hilfe in der Nähe und nicht einmal sauberes Trinkwasser für die Arbeiter, die bei Temperaturen von über 45 Grad Celsius schuften«, berichtet Choppan Kumar, ein 42-jähriger Arbeiter, der sich den aufbrandenden Protesten gegen Hitzetode in Indien angeschlossen hat.