Wie ein österreichischer Jakobiner den Kommunismus erfand
Der Kommunismus ist älter als Marx, Engels und Lenin. Für eine Gesellschaft ohne Privateigentum und das »alberne Recht der Erbfolge« agitierte ein Wiener schon im 18. Jahrhundert.
Texte, um die großen theoretischen Fragen unserer Ideengeschichte und Gegenwart zu verstehen.
Der Kommunismus ist älter als Marx, Engels und Lenin. Für eine Gesellschaft ohne Privateigentum und das »alberne Recht der Erbfolge« agitierte ein Wiener schon im 18. Jahrhundert.
Machiavelli gilt vielen als zynischer Machttheoretiker. In Wirklichkeit wollte er die Souveränität des Volkes stärken und die Macht von Oligarchen beschränken.
Michel Houellebecq ist milde geworden, so das weitläufige Urteil über seinen letzten Roman »Vernichten«. Doch statt Humanismus durchzieht den Roman dieselbe soziale Kälte, die man von dem Chronisten der Generation X gewohnt ist.
Erasmus Schöfer schrieb nicht nur über die Arbeiterinnen und Arbeiter dieser Welt, er brachte sie auch selbst zum Schreiben. Ein Nachruf auf den Schriftsteller Erasmus Schöfer.
Arthur Rosenberg war ein brillanter Zeithistoriker und kommunistischer Politiker. Er verfasste die erste komparative Studie des Faschismus – die heute kaum jemand kennt.
Der Philosoph G. A. Cohen hat den Marxismus genauso kritisch hinterfragt, wie jede andere Ideologie auch. Wer wissen will, wie ein undogmatischer, aber analytisch präziser Marxismus aussieht, sollte seine Bücher lesen.
Andrej Platonow schrieb empathisch wie kein anderer über die Höhen der Revolution, die Tiefen des Stalinismus und den Traum einer ökosozialistischen Zukunft.
In den 1990er und 2000er Jahren legten Technokraten die politische Auseinandersetzung lahm. Heute ist die Gesellschaft wieder extrem politisiert – aber kaum politisch organisiert. Darum geht es in der Folge von Jacobin Talks.
Konservative verwenden seit 200 Jahren dieselben Tricks, um Linke zu entmutigen und so Fortschritt zu verhindern.
Am 3. Februar 1932 wurde der marxistische Kulturtheoretiker Stuart Hall geboren. Sein undogmatisches Denken über Rassismus, Klasse und Identität bleibt bis heute wegweisend.
Das neue Buch von David Wengrow und dem verstorbenen David Graeber widerlegt fatalistische Vorstellungen der frühen Geschichte der Menschheit. Es ist eine brillante Verteidigung unserer Fähigkeit, die Welt selbst zu gestalten.
In den 1990er und 2000er Jahren legten Technokraten die politische Auseinandersetzung lahm. Heute ist die Gesellschaft wieder extrem politisiert – aber kaum politisch organisiert.