Bekannt geworden ist die Ökonomin Isabella Weber mit ihrer Arbeit zur »Verkäuferinflation«: Die Fähigkeit von marktbeherrschenden Unternehmen, in einer Krisensituation die Preise anzuheben und ihre Gewinne massiv zu steigern. Während und nach der Coronavirus-Pandemie gehörte Weber zu den lautesten Stimmen, die feststellten, dass Inflation nicht nur durch eine zu hohe Nachfrage entstehen kann. Das brachte ihr viel Kritik aus der Mainstream-Ökonomie ein. Doch sechs Jahre später haben sich Webers Argumente weitgehend bestätigt: Denn es zeigte sich, dass Angebotsengpässe zunächst in einigen Bereichen zu sprunghaften Preisanstiegen führten, die daraus resultierenden Kostenschocks jedoch eine koordinierte Preisgestaltung vieler Unternehmen nach sich zogen, wodurch sich dann die Inflation auf die gesamte Wirtschaft ausweitete.
Bezahlbarkeit ist das beste Mittel gegen den Faschismus
Der Schlüssel, um den Rechtsextremismus erfolgreich zu bekämpfen, liegt in einem Wirtschaftsprogramm, das allen Sicherheit und ein würdevolles Leben garantiert, so die Ökonomin Isabella Weber im Interview mit Jacobin.
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