#24 Palästina
Was bleibt nach zweieinhalb Jahren Genozid? Eine Welt, die wegschaut, ein Waffenstillstand, der keiner ist, und eine ganze Region in Flammen. Die neue Jacobin-Ausgabe über Palästina.
Aus dem Inhalt

Die westliche Sicht auf den Nahostkonflikt ist geprägt von Mythen. Rashid Khalidi klärt auf, warum Israel nie ein Underdog und ziviler Widerstand der Palästinenser stets unerwünscht war.
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Mohammed El-Kurd schreibt in seinem Essay über das Leben und Sterben als Palästinenser.
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Die Strategie des bewaffneten Kampfes hat die Palästinenser in den Abgrund gestürzt. Vielleicht kann eine Rückbesinnung auf die gewaltfreien Methoden der Ersten Intifada einen Weg in die Zukunft weisen, meint Gilbert Ashcar.
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Mit dem sogenannten Waffenstillstand in Gaza und dem neuen Krieg Israels und der USA im Iran droht das Schicksal der Palästinenser abermals in Vergessenheit zu geraten. Loren Balhorn appelliert an die internationale Solidaritätsbewegung, das nicht zuzulassen.
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Seit Beginn des Gaza-Krieges dominiert eine Sichtweise die deutsche Debatte: die israelische. Für Pauline Jäckels ist klar: Wer diese Einseitigkeit verstehen will, muss sich mit dem israelischen Propaganda-Apparat beschäftigen. Und der reicht weit über Youtube-Kampagnen hinaus.
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Die kurdische und die palästinensische Befreiungsbewegung verbindet eine Geschichte praktischer Solidarität. Doch heute wird sie nicht nur durch geopolitische Gräben erschwert, erklärt Kerem Schamberger, auch ihre Vorstellungen von Freiheit haben sich auseinanderentwickelt.
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Im Osnabrücker VW-Werk könnten bald Panzer vom Band rollen. Oder Elektro-Kleinbusse. Oder gar nichts mehr. Ronja Morgenthaler hat das Werk besucht.
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Die Kriminalisierung von Palästina-Solidarität lässt sich nicht mit antipalästinensischem Rassismus erklären, schreiben Simin Jawabreh und Bafta Sarbo. Denn ihre Beweggründe und ihre Folgen reichen weit über Hass und Ausschluss hinaus.
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Bei Rüstungsexporten nach Israel ist die Bundesregierung noch intransparenter als sonst. Das kommt nicht von ungefähr: Die Unterstützung für einen Genozid soll von der demokratischen Rechenschaftspflicht ausgenommen werden, so Karim Natour.
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Für Julia Werthmann ist nicht Work-Life-Balance weltfremd. Sondern die Idee, dass vierzig Stunden arbeitende Frauen die Strukturkrise einer Industrienation lösen werden.
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Deutschlands Abstieg in eine Dienstleistungsgesellschaft wäre ein soziales Desaster. Doch er lässt sich noch abwenden, schreibt Dominik Leusder – und das ohne neoliberalen Unterbietungswettbewerb.
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Stephen Hammel argumentiert, dass in einer idealen Gesellschaft auch die Produktionsmittel der Musik gerecht verteilt wären: Umfassende Bildung und Infrastruktur sollten dafür sorgen, dass alle über die nötigen Mittel verfügen, um an unserem kollektiven musikalischen Erbe teilzuhaben.
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Unser Verständnis von Sucht basiert auf Experimenten, in denen Ratten in Käfigen mit nichts als Kokain alleine gelassen wurden. Die Philosophin Hanna Pickard stellt im Interview ein anderes Konzept vor, das unserer Lebensrealität (und auch der von Nagetieren) näherkommt.
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