Hustler Nation
William Ruto ist auf einer populistischen Welle ins Präsidentenamt geritten. Nun will er Kenia die geopolitische Vorherrschaft in Ostafrika sichern.
William Ruto ist auf einer populistischen Welle ins Präsidentenamt geritten. Nun will er Kenia die geopolitische Vorherrschaft in Ostafrika sichern.
Bolsonaro hat versucht, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl gerichtlich anzufechten. Er behauptet, nur wegen kaputter Wahlmaschinen verloren zu haben. Das Gericht hat die Klage zwar abgewiesen, aber Bolsonaro wird seine Niederlage nicht so schnell eingestehen.
Putins Wirtschaft ist jetzt offiziell in der Rezession. Aber die Krise ist schwerwiegender, als die Zahlen vermuten lassen.
In Großbritannien tobt die Preiskrise. Aber Millionen Menschen im Land setzen sich zur Wehr. Und zwar genau dort, wo sie am meisten ausgebeutet werden: am Arbeitsplatz.
Nach dem Klimagipfel COP27 in Scharm El-Scheich steuert die Welt weiterhin auf eine katastrophale Erderwärmung zu. Einziger Hoffnungsschimmer: die neue Klimapolitik Brasiliens.
Rechtsextreme in Brasilien und Israel verstehen sich als »Grundbesitzer« ihrer Länder. Ihre Politik folgt derselben Erzählung: Sie begreifen das Land als ihr rechtmäßiges Eigentum, das sie mit Gewalt gegen »Eindringlinge« verteidigen müssen.
Um den Verkauf eines Hamburger Hafenterminals an einen chinesischen Investor hat sich eine hitzige Debatte entzündet. Um Sicherheitspolitik geht es dabei nur vordergründig. Denn der Streit offenbart vor allem Konstruktionsfehler der neoliberalen Globalisierung.
Die französischen Ölarbeiterinnen und Ölarbeiter sind gegen die explodierenden Preise in den Streik getreten. Wie die organisierte Arbeiterschaft den Kampf gegen die Inflation anführen kann, erklärt der CGT-Vorsitzende Philippe Martinez im JACOBIN-Interview.
Um den Euro und den Dollar zu stärken, haben die Zentralbanken den Leitzins erhöht. Für verschuldete Länder im Globalen Süden bedeutet das explodierende Kosten, Austerität und eine Verschärfung der Ungleichheit. Ein Schuldenschnitt könnte Abhilfe schaffen.
Die diesjährige UN-Klimakonferenz im ägyptischen Scharm asch-Schaich fällt in eine hochgradig destabilisierte Weltlage. Der globale Klimaschutz könnte weiter ins Hintertreffen geraten. Auch auf den Privatsektor ist kein Verlass.
Seit vier Jahren protestiert die Bevölkerung Haitis gegen ausländische Interventionen, die die Demokratie ausbremsten und die Bevölkerung verarmen ließen. Das letzte, was Haiti in dieser Krise braucht, ist ein weiterer Eingriff von außen.
Damit die Verursacher und nicht die Betroffenen für Klimaschäden zahlen, braucht es Verbindlichkeit und keine Freiwilligkeit. Ob es bei der Klimakonferenz COP27 dazu kommt, ist fraglich. Denn die größten Verschmutzer arbeiten an den Beschlüssen mit.