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Kultur

»Szenario« wird zur Bühne für die Bundeswehr

»Szenario« wird zur Bühne für die Bundeswehr

Der Dokumentarfilm »Szenario« gewährt exklusive Einblicke in Europas größte Modellstadt für Militärübungen in Sachsen-Anhalt. Doch da das Gezeigte nicht eingeordnet wird, muss das Publikum die Kritik an der Inszenierung der Bundeswehr selbst mitbringen.

Musik ist bei Vergesellschaftung mitgemeint

Musik ist bei Vergesellschaftung mitgemeint

In einer idealen Gesellschaft wären auch die Produktionsmittel der Musik gerecht verteilt: Umfassende Bildung und Infrastruktur sollten dafür sorgen, dass alle über die nötigen Mittel verfügen, um an unserem kollektiven musikalischen Erbe teilzuhaben.

Geballte Fäuste reichen nicht

Geballte Fäuste reichen nicht

Jacobin wurde mit dem German Design Award ausgezeichnet. Im Interview spricht Creative Director Andy King über rechtsextreme Online-Kultur, sozialistische Design-Vorreiter – und darüber, wie Print im Digitalzeitalter überleben kann.

Untergründige Klassenkämpfe auf der Berlinale

Untergründige Klassenkämpfe auf der Berlinale

Filme über Ausbeutung wie »Ich verstehe ihren Unmut« und »Enjoy Your Stay« laufen auf der Berlinale abseits des großen Wettbewerbs. Aber sie begeistern das Publikum und zeugen von zunehmender Kunstfertigkeit im filmischen Umgang mit Klassenfragen.

Sollen sie doch Kino-Kuchen essen

Sollen sie doch Kino-Kuchen essen

Die Melania-Doku, ein zweistündiges Instagram-Reel mit Marie-Antoinette-Anklängen, fügt sich nahtlos ein in die Monarchie-Fantasien, die Donald Trump mit der Umgestaltung des Weißen Hauses und der ganzen USA verfolgt.

Pandemische Erregung

Pandemische Erregung

Der Neo-Western »Eddington« zeichnet die Corona-Jahre als den Zenit einer Kultur, in der selbstgerechte Posen die Gesellschaft beschäftigen, während materielle Fragen unpolitisch geklärt werden – eine Geschichte, die weit über die USA hinaus gilt.

Lea Ypi rechnet ab mit Geschichte und Gegenwart

Lea Ypi rechnet ab mit Geschichte und Gegenwart

In ihrem neuen Buch »Aufrecht« stellt Lea Ypi anhand des Lebens ihrer Großmutter vor und während Albaniens Hoxha-Regime Fragen über Flucht und Überwachung, die unsere von Ungleichheit und digitaler Datensammlung geprägte Gegenwart in ein neues Licht rücken.