Tarot Steine Scherben
Ton Steine Scherben haben der 68er-Bewegung ihre Hymnen geschrieben. Entnervt von der Politszene zog die Band irgendwann aufs Land – und produzierte Eso-Musik.
Ton Steine Scherben haben der 68er-Bewegung ihre Hymnen geschrieben. Entnervt von der Politszene zog die Band irgendwann aufs Land – und produzierte Eso-Musik.
Die hitzigen Debatten um das Gendern reißen nicht ab. Rechte Identitäre und linke Identitäre empören sich jeweils um den Sprachgebrauch der Gegenseite. Die Auseinandersetzung mit der Geschlechtergerechtigkeit wird dadurch zu einem Streit um Kommunikationsstile degradiert.
Studio Ghibli ist eher Anti-Disney als japanisches Pendant: Die in Japans kommunistischer Bewegung politisierten Animatoren feiern menschliche Arbeit und Solidarität gegen Krieg und Kapitalismus.
Das Konzept der »Wokeness« ist zu einem Kampfbegriff geworden. Seine Befürworter verstehen darunter den Einsatz für Solidarität und Gerechtigkeit. Die Philosophin Susan Neiman meint hingegen, »Wokeness« sei mit progressiven Denktraditionen nicht vereinbar.
Wim Wenders’ Oscar-nominierter Film »Perfect Days« wurde von der Kritik als Loblied der Achtsamkeit gefeiert. Tatsächlich erzählt er davon, was man auf der Suche nach einem achtsamen Leben verlieren kann.
Christof Meueler hat eine Biografie über Wiglaf Droste geschrieben. »Die Welt in Schach halten« zeigt einen kompromisslosen Künstler, der das liberale Bürgertum und das linksalternative Milieu gleichermaßen provozierte.
Die Jugend radikalisiert sich nach rechts und nicht nach links. Einige suchen die Ursache dafür bei Social-Media-Plattformen wie TikTok. Aber TikTok allein kann diese Entwicklung nicht erklären.
Die Regisseurin und Drehbuchautorin Agnieszka Holland setzt sich seit Jahrzehnten mit dem ehemaligen Ostblock auseinander. Ihre Filme öffnen Fenster in die Lebenswirklichkeiten in Zeiten der Revolution, der Shoa und des Postsozialismus.
Bei US-Medienhäusern wurden zuletzt massenhaft Mitarbeitende entlassen. Immer mehr Lokalzeitungen schließen und besonders arme Regionen sind inzwischen zu »Nachrichtenwüsten« verkommen. Doch es gibt einen Weg aus der Krise.
Immer mehr Medien haben genug davon, Journalismus für Normalos zu machen, und erproben ein neues Geschäftsmodell: teure Newsletter für zahlungskräftige »Entscheider« in Politik und Wirtschaft.
Die Mächtigen in Hollywood versprechen eine »Demokratisierung des Storytellings« durch KI. In Wahrheit träumen sie aber davon, ihre lästigen Arbeitskräfte loszuwerden.
Im Mittelpunkt des japanisch-amerikanischen Franchise Transformers steht die Spannung zwischen der Robotik als Befreiung und als Unterwerfung.