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In Brasilien liefern sich Mitte-Links und Ultrarechts ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Bei den brasilianischen Präsidentschaftswahlen gibt es ein enges Rennen zwischen Lula und Flávio Bolsonaro. Die Wahl am Sonntag ist ein regelrechter Kampf zwischen den demokratischen Kräften Brasiliens und einem reaktionären Block, der zurück an die Macht will.

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In Brasilien liefern sich Mitte-Links und Ultrarechts ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Lula ist zweifellos eine Ikone in der brasilianischen Linken. Allerdings hat er es nicht vermocht, einen Nachfolger oder Ersatz zu finden, der den Eindruck vermitteln könnte, dass nun eine jüngere Generation nachrückt. Bild: IMAGO / Fotoarena

In Brasilien stehen am Sonntag (4. Oktober) Präsidentschaftswahlen an. Es zeichnet sich ein enges Rennen ab zwischen dem Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und dem Herausforderer Flávio Bolsonaro, Sohn von Jair und Teil der Polit-Dynastie der Bolsonaros. Laut den meisten Umfragen dürfte Lula in der ersten Runde vorn liegen, doch bei einer Stichwahl zwischen den beiden scheint der Ausgang völlig offen.

Bei dieser Wahl stehen sich nicht nur zwei gegnerische Kandidaten gegenüber. Es handelt sich vielmehr um einen Kampf zwischen den demokratischen Kräften Brasiliens und einem reaktionären Block, der zurück an die Macht will.