Herbert Marcuse über die Revolte vom Mai ‘68
Herbert Marcuse hat die Neue Linke bedeutend beeinflusst. In diesem bislang unveröffentlichten Vortrag vom 23. Mai 1968 spricht er über die damaligen Studentenrevolten in Paris und Berlin.
Texte zur Geschichte von Macht, Widerstand und gesellschaftlicher Veränderung.
Herbert Marcuse hat die Neue Linke bedeutend beeinflusst. In diesem bislang unveröffentlichten Vortrag vom 23. Mai 1968 spricht er über die damaligen Studentenrevolten in Paris und Berlin.
Statt »blühender Landschaften« folgten nach der Wende Massenentlassungen und der Ausverkauf der DDR. Als Helmut Kohl heute vor 30 Jahren siegessicher auf dem Marktplatz in Halle auftritt, schlägt ihm der Protest der Bevölkerung entgegen.
Heute vor 40 Jahren wurde François Mitterrand zum französischen Präsidenten gewählt. Sein Reformprogramm sollte den Grundstein des französischen Sozialismus legen. Es endete in einem totalen Fiasko.
Glaubt man der landläufigen Erzählung, könnte man meinen, der Kampf gegen den Faschismus wäre vor allem von Männern ausgetragen worden. Die Geschichte zeichnet ein anderes Bild.
Am 1. Mai 1929 endeten die Anfeindungen zwischen SPD und KPD in Berlin in einem tragischen Blutbad. Die Spaltung, die darauf folgte, war angesichts des aufstrebenden Nationalsozialismus verheerend.
Im Zuge der Russischen Revolution erkämpften Feministinnen und Revolutionärinnen radikale neue Freiheiten. Ihre Geschichte zeigt, was erreicht werden kann, wenn sich die Arbeiterinnenschaft auflehnt.
Der Osteraufstand von 1916 folgte der Vision eines demokratischen Irlands. Der Kampf um Unabhängigkeit war auch eine Rebellion gegen soziale Ungleichheit.
Ronald M. Schernikau hatte drei Ziele: schwul sein, Schriftsteller sein, Kommunist sein. Erreicht hat er sie alle. Diese Reportage über die ostdeutschen Brötchen von 1986 zeigt so konkret wie humorvoll, mit welchen Problemen die DDR-Wirtschaft zu kämpfen hatte.
Vor 151 Jahren wurde die Pariser Kommune gegründet. Abseits von Aufstand und Revolte erdachten die Kommunarden einen neuen Gesellschaftsentwurf: das gute Leben für alle. Literaturwissenschaftlerin Kristin Ross im Gespräch über die Umrisse einer befreiten Gesellschaft.
Am 17. März 1921 kündigte die Führung der Kommunistischen Partei Deutschlands eine revolutionäre Offensive in Mitteldeutschland an. Die Aktion scheiterte kläglich – mit katastrophalen Folgen für den Kampf für eine andere Welt.
Mit der aufkommenden Arbeiterbewegung rückten auch die Wohnverhältnisse der Menschen ins Zentrum. Bis heute wird darum gerungen, das Wohnen der Logik des Marktes zu entziehen. Doch welcher Ansatz verspricht den größten Erfolg?
Margaret Thatcher ist dafür bekannt, die Gewerkschaften zerschlagen und den Bankensektor dereguliert zu haben. Der Schlüssel ihrer Macht war aber das Eigenheim.