Das dreifache Scheitern des War on Terror
Nach 20 Jahren hat sich gezeigt: Der Krieg gegen den Terror hat den Terrorismus nicht bekämpft, sondern gefördert. Zeit für ein Umdenken – auch in der deutschen Außenpolitik.
Texte zur Geschichte von Macht, Widerstand und gesellschaftlicher Veränderung.
Nach 20 Jahren hat sich gezeigt: Der Krieg gegen den Terror hat den Terrorismus nicht bekämpft, sondern gefördert. Zeit für ein Umdenken – auch in der deutschen Außenpolitik.
Mit dem Bürgerkrieg von 1917-21 brach im ehemaligen russischen Zarenreich die dritte Welle an Pogromen aus. Auch Einheiten der Roten Armee waren daran beteiligt – bis unabhängige jüdische Sozialisten den Kampf gegen Antisemitismus im Sowjetstaat auf die Tagesordnung setzten.
In einer Zeit, in der Österreich den »Anschluss« an die Nazis suchte, holte die Wiener Schauspielerin Stella Kadmon den antifaschistischen Widerstand auf die Bühne.
Die Arbeiterolympiade von 1931 in Wien war ein inspirierender Gegenentwurf zum kommerzialisierten Profisport. Diese Aufnahmen zeigen, wie die Arbeiterbewegung jenseits der Werktore ihre eigene Sportkultur und Klassenidentität zelebrierte.
Am 14. Juli 1789 stürmte eine rebellierende Menschenmenge die Bastille. Aber warum überhaupt? Und welche Bedeutung hat dieses Ereignis für die Bewegung der arbeitenden Klasse heute? Keine Sorge, wir haben die Antworten.
Esther Bejarano war KZ-Überlebende, Antifaschistin und Kommunistin. Sie verstarb am 10. Juli 2021 im Alter von 96 Jahren. Es ist eine Zeit um innezuhalten, zurückzublicken und dann in die vor uns liegende Arbeit einzusteigen – weitermachen.
Gert Prokop zählte zu den beliebtesten Sci-Fi-Autoren der DDR. Heute ist sein Werk weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei ist seine dystopische Vision des Spätkapitalismus erschreckend aktuell.
Sie war eine unerschrockene Widerstandskämpferin und eine Genossin Antonio Gramscis: Camilla Ravera führte die Kommunistische Partei Italiens durch die dunkelsten Jahre unter der faschistischen Tyrannei.
Heute vor 80 Jahren griff Nazi-Deutschland die Sowjetunion an. Das Hitler-Regime wollte die slawische Bevölkerung auslöschen, um mehr »Lebensraum« für Deutsche zu schaffen. Der sowjetischen Opfer wird hierzulande bis heute nicht angemessen gedacht.
Auf Pandemien folgen Umwälzungen in der Arbeitswelt – und zwar nicht erst seit Corona.
Wie Ethel Smyth der Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts eine Stimme gab.
In der Nachkriegsära mobilisierte die Kommunistische Partei Italiens noch die breite Masse. Aber mit der Kapitulation vor neoliberalen Reformen verlor die Partei ihre politische Vision – mit katastrophalen Folgen.