Wenn das Feuer verglüht
Die Linke schwankt zwischen manischem Optimismus und lähmender Depression. Wie findet sie da wieder heraus?
Texte über alles, was uns gesellschaftlich bewegt. Von Kultur, Bildung über Geschlechterfragen bis zum Sport.
Die Linke schwankt zwischen manischem Optimismus und lähmender Depression. Wie findet sie da wieder heraus?
Auf der Art Basel treffen sich die Reichsten der Reichen. Ich habe für sie gearbeitet.
Wirksame linke Politik kann sich nicht auf materielle Interessen beschränken. Sie muss auch Mythen erschaffen, die unsere Gefühle von Würde, Zusammengehörigkeit und Menschlichkeit ansprechen.
Identitäre Linke und ihre rechten Kritiker tragen ihre Kämpfe auf dem Rücken des Liberalismus aus. Dieser könnte seine neue politische Heimat im sozialistischen Lager finden.
Medien lieben Reichenlisten – solange ihre Eigentümer nicht selbst draufstehen.
»Follow the science« ist ein beliebter Slogan, um den Klimaschutz voranzubringen. Doch wer glaubt, Desinformation sei das Hauptproblem im Kampf für mehr Klimaschutz, verkennt die Herausforderung, vor der wir eigentlich stehen.
Viele Menschen haben das Gefühl, deutsche Medien berichten unausgewogen über Israels Krieg gegen Palästina. Und sie haben Recht.
Die hitzigen Debatten um das Gendern reißen nicht ab. Rechte Identitäre und linke Identitäre empören sich jeweils um den Sprachgebrauch der Gegenseite. Die Auseinandersetzung mit der Geschlechtergerechtigkeit wird dadurch zu einem Streit um Kommunikationsstile degradiert.
Familienministerin Lisa Paus stellt einen neuen Gesetzentwurf vor, der Betroffene vor geschlechtsspezifischer Gewalt schützen soll. Viele der geplanten Maßnahmen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch ist das Gesetz nur Symptombekämpfung.
Nach dem Attentat in Solingen hat die Ampel über Katar einen Abschiebe-Deal mit den Taliban geschlossen. Das wird die Gefahr nicht bändigen. Denn Islamismus ist kein Migrationsproblem.
Um die AfD-Stärke im Osten zu erklären, dient oft das Narrativ der Wendeverlierer. Historiker Detlev Brunner erklärt, warum wir Ostdeutsche nicht als passive Opfer erinnern sollten und wie 1989 die Mentalität wirklich prägte.
Der Linksliberalismus war lange Zeit ein verlässlicher Stabilisator der herrschenden Politik. Angesichts der Gefahr von rechts und möglicher politischer Allianzen hat er seinen Kompass verloren: Die Suchenden des Linksliberalismus streben nun nach links wie nach rechts.