Gegen den Heldentod
Eine bessere Welt entsteht nicht durch den Tod von Märtyern. Unser Ideal sollte eine Zukunft sein, in der niemand für ein politisches Ziel zu sterben bereit ist.
Texte über alles, was uns gesellschaftlich bewegt. Von Kultur, Bildung über Geschlechterfragen bis zum Sport.
Eine bessere Welt entsteht nicht durch den Tod von Märtyern. Unser Ideal sollte eine Zukunft sein, in der niemand für ein politisches Ziel zu sterben bereit ist.
Universitäten sollten Orte kritischer Wissensvermittlung sein. Mit der Unterbindung von Lehrveranstaltungen zu Palästina hat sich die Universität Wien von dieser Verpflichtung verabschiedet.
Deutschland hat ein Antisemitismus-Problem. Das ist statistisch belegbar und faktisch beweisbar. Statt sich dieser Realität zu stellen, wird Antisemitismus vor allem auf Randgruppen externalisiert. Das macht unsere Welt nicht sicherer.
Queere Menschen kämpfen für eine befreite, gerechte Welt. Dass sie sich mit Palästina solidarisieren, ist daher nur konsequent.
Fußball sorgt bei Fans für mitunter heftige Emotionen. Wer nicht weiß, wohin mit diesen Gefühlen, lässt sie an Partnerin und Kindern aus. Damit Fußball nicht zum Gewalt-Trigger wird, brauchen wir vor allem niedrigschwellige Schutzmaßnahmen.
Der FDP-Abgeordnete Konstantin Kuhle hat Angst aus dem Bundestag zu fliegen. Dabei würde er weich fallen.
In der Fördergeld-Affäre um FDP-Ministerin Stark-Watzinger offenbart der Liberalismus der Liberalen seinen autoritären Kern: Wer sich traut, die im Namen der Staatsräson erfolgten Polizeieinsätze an Hochschulen zu hinterfragen, soll zum Schweigen gebracht werden.
Die Jugend radikalisiert sich nach rechts und nicht nach links. Einige suchen die Ursache dafür bei Social-Media-Plattformen wie TikTok. Aber TikTok allein kann diese Entwicklung nicht erklären.
Bei US-Medienhäusern wurden zuletzt massenhaft Mitarbeitende entlassen. Immer mehr Lokalzeitungen schließen und besonders arme Regionen sind inzwischen zu »Nachrichtenwüsten« verkommen. Doch es gibt einen Weg aus der Krise.
Der Fußball wird von dubiosen Finanzgeschäften gekapert und von fragwürdigen Investoren kontrolliert. Die Fans sind dabei die Leidtragenden. Sie können kaum mitbestimmen und werden vor allem abgezockt.
Die Linkspartei braucht ein neues, erkennbares Profil. Statt einen bunten Blumenstrauß an Themen anzubieten, sollte sie sich auf die Wohnungsfrage fokussieren. Denn hier steht bereits eine Mehrheit der Menschen hinter linken Konzepten.
Wenn Chatbots die Welt erobern, werden sie es dann im Stil einer Avantgardepartei tun?