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Gewerkschaften sind die Antifa der Arbeitswelt

Die AfD profitiert von Unsicherheit und Frust in der Arbeitswelt. Gewerkschaften können dem Rechtsruck etwas entgegensetzen, aber nur wenn sie für eine solidarische Politik der Arbeit eintreten – und sich nicht mit der Rolle des Sozialpartners begnügen.

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Zwei Männer vor einer Faust
Der DGB hat am 26. September zu bundesweiten Protesten aufgerufen. Auch für den »Aktionstag Automobil« am 21. September wird bereits mobilisiert. Bild: IMAGO/ Panama Pictures

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war ein erwartbarer Schock. Die AfD hat sich mit 43,8 Prozent gegenüber 2021 mehr als verdoppelt und nur knapp die absolute Mehrheit der Mandate verfehlt. »Wir alle« müssen jetzt gemeinsam dem Rechtsruck entgegentreten, heißt es auf zahlreichen Kundgebungen. Doch dieses »ganz große Wir« ist extrem brüchig: Nirgends ist das offenkundiger als in der Arbeitswelt. Das setzt Gewerkschaften unter Druck – und macht sie zu einem zentralen Akteur im Kampf um die Köpfe.