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Nicht Israel hat den Irakkrieg verursacht, sondern der US-Imperialismus

John Mearsheimer und Stephen Walt machen Israel für die militärischen Fiaskos der USA im Nahen Osten verantwortlich. Doch vom Irak- bis zum Irankrieg hatte Washington seine eigenen Gründe für Kriege in der Golfregion.

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Nicht Israel hat den Irakkrieg verursacht, sondern der US-Imperialismus
Zu glauben, Donald Trump habe eine Militäroperation dieses Ausmaßes hauptsächlich gestartet, um Netanjahu zu erfreuen, ist eine ebenso grobe Fehlinterpretation des »America First«-Präsidenten wie die vor seiner zweiten Amtseinführung und noch Monate danach verbreitete Vorstellung, er sei ein Mann des Friedens. Bild: Newscom / AdMedia

Es ist jedes Mal dasselbe. Die USA stürzen sich kopfüber und unüberlegt ins Chaos im Nahen Osten, und wie auf Knopfdruck werden Stimmen laut, die gesamte Schuld dafür liege bei Israel. Die beiden markantesten Beispiele dafür waren die Irak-Invasion 2003 unter George W. Bush sowie der gemeinsame US-israelische Angriff auf den Iran, der am 28. Februar 2026 unter der zweiten Trump-Regierung begann.