Verteidigung des Fortschritts
Eine Linke ohne Fortschritt ist eine Linke ohne Zukunft.
Texte, um die großen theoretischen Fragen unserer Ideengeschichte und Gegenwart zu verstehen.
Eine Linke ohne Fortschritt ist eine Linke ohne Zukunft.
Wenn sogenannte Liberale von Freiheit sprechen, dann wollen sie Wirtschaftseliten von demokratischer Kontrolle befreien. Das Ausscheiden der FDP eröffnet der Linken jetzt eine Chance, den Begriff der Freiheit für die arbeitende Mehrheit zurückzugewinnen.
Viele wirtschaftswissenschaftliche Institute halten sklavisch an den Dogmen des freien Marktes fest. Ein neues Forschungszentrum will dem ein Ende setzen und Ökonomen ausbilden, die sich weigern, ein System zu verteidigen, das nur wenigen dient.
Libertäre wie Elon Musk oder Javier Milei sprechen von Freiheit. Was sie wirklich fordern, ist eine Diktatur der Unternehmer.
Am 3. Februar 2025 verstarb der marxistische Soziologe und Humanist Michael Burawoy. Er hinterlässt uns ein Vermächtnis, das es weiterzutragen gilt: eine Sozialwissenschaft, die den Elfenbeinturm verlässt und sich zur Gesellschaft hin öffnet.
Der Marxismus gilt gemeinhin als antireligiös. Der Philosoph Alasdair MacIntyre sieht hingegen Überschneidungen: Christentum und Marxismus haben in der Menschheit immer wieder ein radikales Gefühl der Hoffnung auf eine gerechtere Welt geweckt.
Am 22. September 2024 ist der bedeutende marxistische Kulturtheoretiker Fredric Jameson verstorben. In diesem Essay, den er im Jahr zuvor verfasste, manövriert er durch die vielen Widersprüche des utopischen Denkens und Fühlens.
Der Philosoph Martin Hägglund spricht über »Dieses eine Leben«, sein neues Buch über Liebe, Reichtum und Karl Marx.
Der Begriff »Nation« ist von Rechten besetzt, die allein bestimmen, wer dazugehört. Linke sollten einen inklusiven Patriotismus entgegensetzen – für ein besseres Land, unabhängig von Religion oder Hautfarbe.
In Deutschland werden jüdische Kritikerinnen der israelischen Politik oft des Antisemitismus bezichtigt, während echte antisemitische Ausgrenzung übersehen wird – eine gefährliche Verzerrung als Basis neuen deutschen Patriotismus'.
Marx und Engels betonten, wie wichtig es ist, die Bauernschaft für die Revolution zu gewinnen, um die Landwirtschaft zu transformieren. Der Stalinismus ignorierte diese Forderung und setzte die Kollektivierung von Land mit Gewalt durch. Das Ergebnis war katastrophal.
Die Linke schwankt zwischen manischem Optimismus und lähmender Depression. Wie findet sie da wieder heraus?