»Bereitet euch auf eine KI-Apokalypse am Arbeitsplatz vor«, hieß es im Mai auf dem Cover des Economist. Damit wurde die weit verbreitete Angst aufgegriffen, Künstliche Intelligenz werde massive Arbeitsplatzverluste verursachen.
Die Panikmache ist keineswegs neu: Durchbrüche in der Informationstechnologie wurden in den vergangenen Jahrzehnten regelmäßig von derartigen Warnungen begleitet. So gab es in den 1990er Jahren die »Computer-Panik«, ausgelöst von Bestsellerautoren wie Jeremy Rifkin und Viviane Forrester. 2013 kam dann die »Roboter-Bedrohung«, als in einer Oxford-Studie geschätzt wurde, 47 Prozent der Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten seien durch Computerisierung gefährdet.