Kann Trump die KI-Blase panzern?
Platzt die KI-Spekulationsblase, droht ein Zusammenbruch der Weltwirtschaft und das Ende der USA als Weltmacht. Genau das versucht Trumps Regierung zu verhindern – mit Militärausgaben.
Platzt die KI-Spekulationsblase, droht ein Zusammenbruch der Weltwirtschaft und das Ende der USA als Weltmacht. Genau das versucht Trumps Regierung zu verhindern – mit Militärausgaben.
Der KI-Boom sorgt für dieselben globalen Ungleichgewichte, die schon 2008 die Finanzkrise ausgelöst haben. Gleichzeitig bauen Investoren massiv auf Geld aus den Golfstaaten; und die allerersten, die tatsächlich ihre Jobs verlieren, sind Niedriglöhner.
Kurzfristig dürfte die KI mehr Jobs schaffen als zerstören. Die Bosse werden sie aber nutzen, um Arbeit abzuwerten und Löhne zu drücken – es sei denn, die Arbeiterschaft begreift den Einsatz von KI als Klassenkampf und streitet für deren öffentliche Kontrolle.
Tech-Giganten meinten, ihre KI-Rechenzentren hinbauen zu können, wo sie wollen. Doch jetzt regt sich breiter Widerstand – über politische Lager hinweg.
Nicht Konsumnachfrage auf dem »freien Markt« hat uns den KI-Boom beschert, sondern hochkonzentriertes Kapital, das von wenigen mächtigen Männern kontrolliert wird. Entsprechend sollten auch sie, und nicht wir, für seine verheerenden Folgen aufkommen.
Widerstand gegen Unterdrückung beginnt damit, dass Menschen ihre eigenen Erfahrungen kritisch reflektieren. Was geschieht mit solchen Kämpfen, wenn wir unsere Urteilskraft an KI-Systeme auslagern?
Die Kriegsführung tritt in eine neue Epoche autonomer Waffen ein. Der deutsche Staat investiert massiv in militärische KI – und macht München zum Zentrum einer neuen Kriegsindustrie.
Karl Marx’ Analyse, dass der Kapitalismus dazu tendiert, menschliche Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen, kann Aufschluss darüber geben, wie sich die Wirtschaft und die Nutzung von KI entwickeln könnten – und was das für Arbeiter bedeutet.