Eine introvertierte Partei
Die Linkspartei steht am Abgrund, wird aber gebraucht. Fragt sich nur wofür und für wen sie eigentlich kämpft.
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Die Linkspartei steht am Abgrund, wird aber gebraucht. Fragt sich nur wofür und für wen sie eigentlich kämpft.
Hochschulpolitiker behaupten, prekäre Arbeitsbedingungen seien im Interesse der wissenschaftlichen Qualität. Doch fehlende Zukunftsperspektiven fördern den wissenschaftlichen Wettbewerb nicht, sondern führen zu intellektueller Eintönigkeit.
Die brutale Rekordhitze in Indien und Pakistan lässt Vögel tot vom Himmel stürzen und bringt Millionen in Lebensgefahr – ein deutliches Warnsignal, dass wir den katastrophalen Verlauf des Klimawandels jetzt aufhalten müssen.
Frankreichs Grüne, Sozialisten und Kommunisten haben sich zusammengeschlossen. Sie wollen Jean-Luc Mélenchon zum Premierminister wählen, um die neoliberale Agenda von Präsident Macron noch aufzuhalten.
Nach desaströsen Wahlergebnissen und inneren Konflikten blicken viele mit Häme oder Verzweiflung auf DIE LINKE. Doch es wäre geschichtsvergessener Unsinn, die Partei jetzt einfach aufzugeben.
»Heartstopper« und »Sex Education« sind zwei der beliebtesten Coming-of-Age-Serien auf Netflix. Sie sind herzerwärmend schön – doch sie nehmen eine Gegenwart vorweg, die es so noch gar nicht gibt.
Heute vor dreißig Jahren starb Gisela Elsner. Sie war eine der bissigsten Kritikerinnen des deutschen Bürgertums, rechnete schonungslos mit der SPD ab und stritt für einen marxistischen Feminismus. Kein Wunder, dass sie vom Feuilleton verschmäht wurde.
Die Zustimmung zu schweren Waffenlieferungen innerhalb der Bevölkerung sinkt. Dennoch hat der Bundestag mit breiter Mehrheit dafür gestimmt. Protest ist vorprogrammiert – die LINKE täte gut daran, ihn auch anzuleiten.
Konzerne haben den Klimaschutz für sich entdeckt und werben damit, sich diesem Ziel freiwillig zu verpflichten. Die Entstehungsgeschichte der Corporate Social Responsibility zeigt, warum diese Versprechen nichts wert sind.
Das Rohrwerk Maxhütte ist insolvent: Die hohen Gaspreise und verschleppte Investitionen haben den Betrieb ruiniert. Doch die Beschäftigten haben einen Plan, wie sie ihr Werk retten und klimafreundlich umbauen könnten.
Jetzt wäre der perfekte Moment für einen umfassenden Umbau des Verkehrssystems. Doch FDP-Verkehrsminister Wissing verteilt lieber Geschenke an die Autoindustrie.
Ein geplantes Rahmenabkommen mit der EU drohte den Schweizer Lohnschutz zu untergraben. Die Gewerkschaften blockierten – mit Erfolg. Denn europäische Integration darf nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen.