Die 44 Prozent für die AfD bei der jüngsten Sachsen-Anhalt-Wahl und die daran anschließende Debatte über den künftigen Umgang mit den neuen Rechten folgen seit der sogenannten »Flüchtlingskrise« von 2015 immer weitgehend denselben Mustern. Auf der einen Seite wird versucht, die Hintergründe der AfD-Wählerschaft zu »verstehen«, auf der anderen wird mit zunehmendem Alarm eine Beschleunigung der Bemühungen um ein AfD-Verbot gefordert.
Nur eine politische Polarisierung von links kann die AfD aufhalten
Nach dem AfD-Durchbruch in Sachsen-Anhalt wird wieder über Brandmauern und antifaschistische Wirtschaftspolitik diskutiert. Doch die Linke braucht kein Krisenmanagement, sondern ein eigenes Narrativ des Antagonismus.
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