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Nur eine politische Polarisierung von links kann die AfD aufhalten

Nach dem AfD-Durchbruch in Sachsen-Anhalt wird wieder über Brandmauern und antifaschistische Wirtschaftspolitik diskutiert. Doch die Linke braucht kein Krisenmanagement, sondern ein eigenes Narrativ des Antagonismus.

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Alice Weidel, Ulrich Siegmund und Tino Chrupalla von der AfD
Wer gegen die AfD bestehen will, muss sich trauen, zu polarisieren. Bild: IMAGO / Political-Moments

Die 44 Prozent für die AfD bei der jüngsten Sachsen-Anhalt-Wahl und die daran anschließende Debatte über den künftigen Umgang mit den neuen Rechten folgen seit der sogenannten »Flüchtlingskrise« von 2015 immer weitgehend denselben Mustern. Auf der einen Seite wird versucht, die Hintergründe der AfD-Wählerschaft zu »verstehen«, auf der anderen wird mit zunehmendem Alarm eine Beschleunigung der Bemühungen um ein AfD-Verbot gefordert.