In der Jugendwahlstudie 2025 des Instituts für Generationenforschung gaben knapp 72 Prozent der Befragten an, dass Social Media »sehr wichtig« für die politische Erstansprache sei. Der Erstkontakt mit linker Politik findet für viele junge Menschen nicht mehr durch Dorf-Antifas statt, sondern auf sozialen Medien. Auch die neue Sozialdemokratie der 2020er hat diese »neuen Medien« für sich entdeckt. Von New York bis Berlin wird versucht, sich in die Parlamente zu posten.
Linke Influencer werden keine Revolution anführen
TikTok, Instagram und Co. sind für linke Politik längst unverzichtbar. Doch wer Menschen dort erreichen will, muss sich den Regeln von Konzernen, Algorithmen und Werbetreibenden unterwerfen. Eine sozialistische Gegenöffentlichkeit braucht mehr als Reichweite.
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