Anfang August tummeln sich ein paar dutzend Menschen in der Reithlegasse im 19. Wiener Gemeindebezirk, die man normalerweise wohl nicht im selben Raum sehen würde: Mittelschicht-Familien mit Kindern, chinesische Austauschstudierende, eine Gruppe Jugendlicher aus dem Gemeindebau, pensionierte Verschwörungstheoretiker, alevitische Kommunisten und sieben Mitglieder der KPÖ-Bezirksgruppe. Was sie bewogen hat, sich bei 30 Grad im Schatten in einem kleinen Lokal mit maoistisch angehauchter Soz-Art, Lenin-Bildern und französischen Filmpostern zu versammeln? Eine neapolitanische Pizza. Für die ganz Hungrigen vielleicht sogar zwei.
Kommunismus geht durch den Magen
Bei der KPÖ sprießen die Küchen aus allen Ecken – mit Ratatouille, Pizza und Rainbow-Bowl möchte man seine Basis verbreitern. Klappt das? Und vor allem: Schmeckt es auch?
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