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Kommunismus geht durch den Magen

Bei der KPÖ sprießen die Küchen aus allen Ecken – mit Ratatouille, Pizza und Rainbow-Bowl möchte man seine Basis verbreitern. Klappt das? Und vor allem: Schmeckt es auch?

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Kommunismus geht durch den Magen
Der Rand ist knusprig, der Boden dünn, der Mozzarella und die Tomatensauce bilden die perfekte Symbiose. Im Grunde schmeckt es bei der KPÖ Döbling wie in Neapel. Illustration: Nico H. Brausch

Anfang August tummeln sich ein paar dutzend Menschen in der Reithlegasse im 19. Wiener Gemeindebezirk, die man normalerweise wohl nicht im selben Raum sehen würde: Mittelschicht-Familien mit Kindern, chinesische Austauschstudierende, eine Gruppe Jugendlicher aus dem Gemeindebau, pensionierte Verschwörungstheoretiker, alevitische Kommunisten und sieben Mitglieder der KPÖ-Bezirksgruppe. Was sie bewogen hat, sich bei 30 Grad im Schatten in einem kleinen Lokal mit maoistisch angehauchter Soz-Art, Lenin-Bildern und französischen Filmpostern zu versammeln? Eine neapolitanische Pizza. Für die ganz Hungrigen vielleicht sogar zwei.