Ein Monster des Marktes
Nach der Präsidentschaft Donald Trumps muss es darum gehen, die Demokratie aus dem Würgegriff des freien Marktes zu befreien.
Nach der Präsidentschaft Donald Trumps muss es darum gehen, die Demokratie aus dem Würgegriff des freien Marktes zu befreien.
Chiles Votum für eine Verfassungsreform ist zugleich ein Votum für einen Systemwandel und einen Bruch mit dem neoliberalen Erbe der Pinochet-Diktatur. Doch rechtskonservative Kräfte versuchen, den Wandel zu blockieren.
Hoffnungen auf eine schnelle Zulassung des Corona-Impfstoffes sind groß, die Chancen auf eine faire Verteilung hingegen gering. Denn die Interessen der Pharma-Monopole verhindern, dass alle Länder gut versorgt werden.
Jeremy Corbyn spricht im Interview über seine Zeit als Vorsitzender der Labour Party und weshalb er trotz aller Herausforderungen zuversichtlich auf dieses Kapitel zurückblickt.
Monokulturen, leere Fabriken, Arbeitslosigkeit – die zu erwartenden Folgen des EU-Mercosur-Abkommens sind für die Länder Südamerikas verheerend. Trotzdem hält die EU an dem Abkommen fest. Denn die europäische Industrie profitiert von dem Deal.
Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung versprach Afrika eine Grüne Revolution, um Hunger und Armut zu bekämpfen. Seither haben sich nur die Profite des Agribusiness erhöht. Die Verlierer sind lokale Kleinbauern.
Donald Trump wurde abgewählt – jetzt ist die Erleichterung groß. Zeit für eine Verschnaufpause bleibt trotzdem nicht. Denn die etablierten Demokraten haben dem linken Flügel den Kampf angesagt.
Liberale feiern den Wahlsieg von Joe Biden. Doch an den Umständen, die Trump ins Weiße Haus brachten, hat sich wenig geändert.
Seit der Verschärfung des Abtreibungsgesetztes ist Polen von einer Welle des Protests erfasst. Dabei geht es nicht nur um Frauenrechte. Im Widerstand auf den Straßen zeigt sich der Frust über die rechtsnationale Regierung.
Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahl ist bisher unklar. Jetzt könnte eine lange juristische und institutionelle Auseinandersetzung drohen. Die Demokraten haben dabei die schlechteren Karten. Ihnen fehlt ein systematisches Verständnis gesellschaftlicher Macht.
Biden mag in den Umfragen vorn liegen, aber Trump wird eine Wahlniederlage nicht einfach hinnehmen. Das haben seine Äußerungen zur Briefwahl in den vergangenen Wochen gezeigt. Sollte es soweit kommen, wird ihn nur energischer Widerstand auf den Straßen aufhalten können.
Er ist ausfallend, rüpelhaft und vulgär. Donald Trump wird immer wieder nachgesagt, ihm fehle die Aura eines Präsidenten. Fakt ist, dass mit ihm der Mythos des Amtes bröckelt. Und das ist gut so.