Die WM des Kapitals
Die WM in Katar ist kein Ausreißer, sondern die logische Konsequenz der aggressiven Kommerzialisierung des Fußballs. Ein Sieg für große Unternehmen und autoritäre Regime, eine Tragödie für Fans und Arbeiter.
Die WM in Katar ist kein Ausreißer, sondern die logische Konsequenz der aggressiven Kommerzialisierung des Fußballs. Ein Sieg für große Unternehmen und autoritäre Regime, eine Tragödie für Fans und Arbeiter.
»Triangle of Sadness« schlägt ziemlich über die Strenge. Aber was soll’s? Denn überzogen ist an dem Film vor allem die schonungslose Darstellung der hässlichen Realität der Klassenunterschiede.
Alles ist politisch geworden, aber nichts hat sich politisch verändert. Warum das so ist, diskutieren wir in unserem neuen Politik-Podcast.
Der DEFA-Klassiker »Ich war neunzehn« erzählt in ungeschöntem Realismus und eindrucksvollen Bildern von den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs – ein Antikriegsfilm, der seiner Zeit voraus war.
Der Heavy Metal war die größte Subkultur der DDR. Doch als mit der Wende der Ausverkauf des Ostens erfolgte, machte der auch vor der Metal-Szene keinen Halt.
Bei Kaufland gelten Antifa-Pullis und rechtsextreme Hetzschriften als gleichermaßen demokratiegefährdend. Warum wir die Auseinandersetzung über politischen Extremismus nicht den Konzernen überlassen dürfen.
Die Klimabewegung wird nicht radikaler, wenn sie sich an Straßen klebt oder Gemälde mit Suppe bewirft. Sie wird strategisch ratloser.
Angesichts des Ukraine-Kriegs plädieren immer mehr Historiker für eine Zeitwende der deutschen Erinnerungskultur – hin zu neuer Wehrhaftigkeit. Diejenigen, die das fordern, instrumentalisieren das Gedenken an den Krieg und seine Opfer.
Unter #Tradwife inszenieren sich junge Frauen auf TikTok als hörige Hausfrauen. Warum der Trend ein Symptom eines sinnentleerten Karrierismus ist.
Die Neuverfilmung von Erich Maria Remarques Im »Westen nichts Neues« erzählt das Massensterben des Ersten Weltkriegs in drastischen Bildern – ein veritabler Antikriegsfilm mit fragwürdigem Geschichtsverständnis.
Klasse ist zurück in der Literatur? Stimmt nicht – denn sie war schon immer da, meint Schriftsteller Bov Bjerg. Warum das Feuilleton das nicht sehen kann, erzählt er im JACOBIN-Interview.
Der kürzlich verstorbene Filmemacher Jean-Luc Godard hat das moderne Kino revolutioniert. Er war in seiner Kunst genauso kompromisslos wie in seiner Politik. Mit ihm verliert der Film seinen bedeutendsten Innovateur.