Der Kapitalismus befeuert ein Hausfrauen-Revival
Unter #Tradwife inszenieren sich junge Frauen auf TikTok als hörige Hausfrauen. Warum der Trend ein Symptom eines sinnentleerten Karrierismus ist.
Unter #Tradwife inszenieren sich junge Frauen auf TikTok als hörige Hausfrauen. Warum der Trend ein Symptom eines sinnentleerten Karrierismus ist.
Die Neuverfilmung von Erich Maria Remarques Im »Westen nichts Neues« erzählt das Massensterben des Ersten Weltkriegs in drastischen Bildern – ein veritabler Antikriegsfilm mit fragwürdigem Geschichtsverständnis.
Klasse ist zurück in der Literatur? Stimmt nicht – denn sie war schon immer da, meint Schriftsteller Bov Bjerg. Warum das Feuilleton das nicht sehen kann, erzählt er im JACOBIN-Interview.
Der kürzlich verstorbene Filmemacher Jean-Luc Godard hat das moderne Kino revolutioniert. Er war in seiner Kunst genauso kompromisslos wie in seiner Politik. Mit ihm verliert der Film seinen bedeutendsten Innovateur.
<b>Remeike Forbes</b> ist der neue Herausgeber der US-Ausgabe von JACOBIN. Im Interview spricht er über die Lage der sozialistischen Bewegung in den USA und die Geschichte einer kleinen linken Zeitschrift, die noch Großes vorhat.
Millionen spielen Kriegsspiele. Das Militär weiß das zu schätzen. Dabei müssten Shooter keine Propaganda sein.
Mit der Capitalis Monumentalis fand der Imperialismus bereits vor über 2000 Jahren seinen endgültigen Ausdruck in der abendländischen Typografie.
Ein Krieg ist immer auch ein Krieg der Worte. Sie beschönigen oder dämonisieren. Aber was bedeuten sie wirklich?
In der Ukraine herrscht Krieg – für deutsche Kulturschaffende ein Anlass, ihre heroische Seite zu entdecken.
Christian Baron bricht in seinem seinem neuen Roman mit bundesrepublikanischen Mythen und zeigt die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus Sicht der Arbeiterklasse.
Salman Rushdie wurde bei einem Attentat schwer verletzt, Jahrzehnte nachdem Reaktionäre seinen Tod forderten. Er verdient die uneingeschränkte Unterstützung aller, die die Freiheit der Kunst verteidigen.
Die Linke und das Feuilleton feiern Sally Rooney für ihre marxistische Haltung. Doch ihre Figuren sind letztlich nicht mehr als das Abbild einer gelähmten Linken.