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Trumps schwächelnder Imperialismus ist eine globale Gefahr

Die USA haben jahrzehntelang versucht, ihren Imperialismus schönzureden. Donald Trump hingegen spart sich jegliche moralische Rechtfertigung für seine Raubzüge. Während die USA schwächer werden, verhält sich ihre Führung immer dreister und gefährlicher.

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Trumps schwächelnder Imperialismus ist eine globale Gefahr
Die US-Außenpolitik unter Donald Trump ist aggressiver, gewalttätiger, aber vor allem unberechenbarer geworden – und deshalb umso gefährlicher. Bild: IMAGO / ZUMA Press Wire

Um die Außenpolitik der USA unter Donald Trump zu verstehen, müssen wir sie vor dem Hintergrund längerer historischer Entwicklungen betrachten. Trump mag außen- und weltpolitische Angelegenheiten auf unberechenbare Weise angehen, doch das bedeutet nicht, dass seine Ansätze vollkommen neu wären.

Denn die Vereinigten Staaten sind seit langem eine imperialistische Macht. Zwar haben sie offiziell keine Kolonien gegründet, stattdessen aber ein informelles Imperium geschaffen, in dem unterwürfige Regierungen vor allem im Globalen Süden die konsequente Verfolgung US-amerikanischer Politik- und Wirtschaftsinteressen möglich machen.