Es gibt keine Preisstabilität auf einem sterbenden Planeten
Warum die Preiskrise auch eine ökologische Krise ist – und wie wir beides durch öffentliche Versorgungssysteme bekämpfen können.
Texte über Arbeit, Kapital, Konzerne und Krisen. Und darüber, wie die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden kann.
Warum die Preiskrise auch eine ökologische Krise ist – und wie wir beides durch öffentliche Versorgungssysteme bekämpfen können.
Die EU rückt ein kleines bisschen vom Dogma der Sparpolitik ab. Um die Energiekrise und die Inflation wirksam zu bekämpfen, reicht das nicht.
Die explodierenden Energiepreise stürzen viele in die Armut. Deswegen gehört die Energieproduktion in die öffentliche Hand – das ist besser für uns und besser fürs Klima.
Während die Preise ungebremst steigen, begnügen sich Europas Regierungen mit halbherzigen Maßnahmen. Es ist Zeit, die Inflation nachhaltig zu bewältigen.
Deutschland versteht sich als Gesellschaft, in der Leistung belohnt wird. Doch der Großteil der Vermögen wurde nicht erarbeitet, sondern vererbt.
Im JACOBIN-Interview diskutieren <b>Isabella Weber</b> und <b>Fabio De Masi,</b> was der Staat tun könnte, um das Schlimmste bei den Preisexplosionen zu verhindern, und was die Ampel davon abhält.
Das neue Entlastungspaket der Bundesregierung wird eine soziale Notlage nicht verhindern können.
Die Gasumlage belastet Krisenverlierer und begünstigt Krisengewinner. Das ist nicht verwunderlich. Denn Energiekonzerne haben an der Verordnung mitgeschrieben.
Der Finanzminister begründet seine Sparpolitik damit, doch die Geschichte von der Einhaltung der Schuldenbremse ist ein Märchen.
Nach ihrem katastrophalen Umgang mit der Eurokrise hat die Europäische Zentralbank einen neuen Mechanismus etabliert, um die Märkte für Staatsanleihen zu stabilisieren. Arbeiterinnen sind den Auswirkungen ihrer Geldpolitik hingegen weiterhin schonungslos ausgeliefert.
113 Milliarden Euro – so viel verdienen Energiekonzerne in Deutschland allein dieses Jahr zusätzlich an der Notlage. Dabei wäre eine Besteuerung ihrer Übergewinne problemlos möglich, wie eine neue Studie zeigt.
Großbritanniens Regierung bürdet den Menschen eine brutale Sparpolitik auf. Doch der Vorsitzende der Bahngewerkschaft RMT, Mick Lynch, ist plötzlich zum Medienstar geworden und bringt die Politik in Erklärungsnot.