Auf Nimmerwiedersehen, Juan Guaidó!
Juan Guaidó sollte dem US-gestützten Regimewechsel in Venezuela ein sympathisches Gesicht verleihen. Seine Absetzung als »Interimspräsident« ist ein weiteres Indiz dafür, dass dieses Unterfangen gescheitert ist.
Branko Marcetic ist Journalist bei Jacobin und Autor des Buches »Yesterday's Man: The Case Against Joe Biden«.
Juan Guaidó sollte dem US-gestützten Regimewechsel in Venezuela ein sympathisches Gesicht verleihen. Seine Absetzung als »Interimspräsident« ist ein weiteres Indiz dafür, dass dieses Unterfangen gescheitert ist.
Im Kampf um technologische Vormachtstellung hat die US-Regierung Exportkontrollen verschärft, um die chinesische Chipindustrie zu schwächen. Diese Strategie könnte auch auf die USA und ihre Verbündeten zurückschlagen.
Saudi-Arabien hat die Ölproduktion gedrosselt – entgegen dem Willen der USA. Seither kriselt es zwischen den Verbündeten. Was lange hartnäckig verhindert wurde, könnte jetzt erreicht werden: das Ende der US-Waffenlieferungen für den blutigen Krieg im Jemen.
Die Sanktionen gegen Russland sollten Putin schwächen und seinen Krieg in der Ukraine beenden. Stattdessen haben sie die gesellschaftliche Spaltung vertieft.
Joe Biden ist nun seit über einem Jahr im Amt. Er wollte mit der Politik von Donald Trump brechen. Doch bis auf die Rhetorik ist vieles beim Alten geblieben.
Der Soziologe Wolodymyr Ischtschenko erklärt, warum die Ukraine die Kriegsgefahr geringer einschätzt als der Westen, was seit der Maidan-Revolution 2014 passiert ist und welche Interessen den Friedensprozess blockieren.
Die Todesumstände des Rappers Biggie Smalls sind nie geklärt worden. Die leitenden Kriminalbeamten der Strafverfolgung in LA wissen möglicherweise mehr, als sie bislang zugegeben haben.
Facebook hat in den letzten Monaten viel Kritik einstecken müssen – zu Recht. Doch das liegt nicht einfach an einem Blackout oder brutalem Inhalt. Statt Zensur brauchen wir öffentliche Kontrolle über Monopole.
Entgegen der Ankündigung verzögert Joe Biden den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan. »Anti-Terrorismus«-Manöver will er fortführen. Gleichzeitig lässt er einen weiteren Konflikt eskalieren.
Es bringt nichts, danach zu fragen, warum Obdachlosigkeit trotz großen Reichtums in unseren Gesellschaften existiert. Denn die Superreichen sind genau der Grund für dieses Problem.
Joe Bidens Wahlkampf ist mindestens genauso gemäßigt wie seine politische Linie. Damit hat er zugelassen, dass ihn Donald Trump in manchen Punkten links überholt.
Von Kamala Harris als Vize erhofft sich Joe Biden neue Stimmen. Als politisch richtungslose Karrieristin ist Harris ihm auffallend ähnlich.