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Der Mann, der Bulgarien wieder sozialistisch machen will

Als die Bulgarische Sozialistische Partei bei der letzten Wahl zum ersten Mal aus dem Parlament rausflog, erklärten viele sie für tot. Doch ihr neuer Vorsitzender Krum Sarkow ist überzeugt, mit einer Rückbesinnung auf linke Ideen Bulgariens älteste Partei zum neuen Leben erwecken zu können.

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Der Mann, der Bulgarien wieder sozialistisch machen will
BSP-Vorsitzender Krum Sarkow spricht auf den Feierlichkeiten zum 135. Jahrestag seiner Partei in Busludscha, Bulgarien, 1. August 2026. Bild: BSP-Pressezentrum

Bulgarien ist vielleicht nicht das erste Land, das man mit der sozialistischen Bewegung in Verbindung bringen würde. Doch seit etwa zwanzig Aktivisten 1891 bei einem geheimen Treffen im Balkangebirge die Bulgarische Sozialdemokratische Arbeiterpartei gründeten, spielten Sozialisten und Kommunistinnen eine prägende Rolle in dieser südosteuropäischen Nation. Nachdem sich Sozialdemokraten und Kommunisten im Zuge der Russischen Revolution getrennt hatten, startete die Bulgarische Kommunistische Partei (BKP) 1923 einen gescheiterten Aufstand, wurde später jedoch zur treibenden Kraft hinter dem Partisanenkampf gegen die Kollaboration mit Nazi-Deutschland und übernahm anschließend mit sowjetischer Unterstützung die Macht.