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Über Gastro-Populismus hinaus

Mit Essen in der Hand Politik zu machen, will gekonnt sein. Ansonsten wird es schwer, das Lebensmittelsystem zu demokratisieren.

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Über Gastro-Populismus hinaus
Markus Söders Gastro-Populismus war in erster Linie eines: fantasielos. Collage: Johanna Goldmann

Wer in Deutschland über Essen und Politik spricht, kommt um einen Mann nicht herum: Markus Söder. Mit den Kurzvideos, in denen der bayerische Ministerpräsident Burger, Döner oder ganz traditionell Nürnberger Bratwürste verspeiste und mit markigen Sprüchen garnierte, erreichte er auf Instagram Millionen. Der Hashtag #söderisst war in aller Munde, wenn auch nicht nach jedermanns Geschmack.