Kann es im Sozialismus Bananen geben?
So albern es klingen mag: Die Linke kommt nicht um die Bananen-Debatte herum, wenn sie es ernst meint mit einem ökonomisch machbaren und politisch wünschenswerten Sozialismus.
Texte, um die großen theoretischen Fragen unserer Ideengeschichte und Gegenwart zu verstehen.
So albern es klingen mag: Die Linke kommt nicht um die Bananen-Debatte herum, wenn sie es ernst meint mit einem ökonomisch machbaren und politisch wünschenswerten Sozialismus.
Wie können wir frei sein in einer Welt unfreiwilliger Freiheiten und verbotener Verbote?
Hayek wird von Neoliberalen als Ikone individueller Freiheit glorifiziert. Tatsächlich hatte er selbst für einen solchen Individualismus nur Spott übrig.
Paul Mason will uns erklären, warum ein Antifaschismus auf der Höhe der Zeit ohne Marxismus auskommen muss. Damit liefert er die Linke an den Liberalismus aus.
Die analytische Philosophie wird von Dogmatikern gerne als bürgerliche Theorie abgetan. Der analytische Marxismus hat sich diesen Ansatz hingegen zunutze gemacht, um eine klarsichtige und rigorose Kritik des Kapitalismus zu entwickeln.
Es reicht nicht, die vielen Probleme des Kapitalismus nur zu benennen – wir brauchen auch ein Ideal von Gerechtigkeit und eine positive Vision für die Zukunft.
Die Desillusionierung nach 1990 hat in Russland zu einer Ablehnung des westlichen Liberalismus geführt. Die Ideologie, die aus dieser Enttäuschung hervorgeht, ist jedoch mit einer sozialistischen Kritik des Liberalismus unvereinbar.
Schon vor der Entstehung des Kapitalismus ersehnten Menschen eine Welt frei von Unterdrückung und Ausbeutung. Warum ihnen das Christentum dazu als Inspiration galt, erklärt uns Karl Kautsky.
Der marxistische Denker und Aktivist Mike Davis ist am Dienstag im Alter von 76 Jahren gestorben. Sein Werk wird beispiellos bleiben. Doch sein Verständnis vom Sozialismus als Bewegung – nicht bloß als Idee – sollten wir in die Zukunft tragen.
Klassengesellschaften gab es schon vor dem Kapitalismus: Die Antike und das Mittelalter hatten ihre eigenen Systeme der Ausbeutung. Die marxistische Geschichtsschreibung zeigt uns, wie sie funktionierten – und was uns ihr Niedergang über die Zukunft sagt.
Das Konzept der Intersektionalität ist inzwischen auch bei Unternehmen populär. Kein Wunder – denn der Chefetage wird man damit nicht gefährlich.
Karl Marx wird immer wieder vorgeworfen, er habe ein europäisches Entwicklungsmodell auf den Globalen Süden projiziert. Wer genauer hinschaut, erkennt: Seine Sicht auf die Weltgeschichte war weitaus komplexer.