Gegen Korruptionsbekämpfung
Korruptionsvorwürfe in der Politik häufen sich. Die Charakterschwäche einzelner Akteure und ein Mangel an Transparenz sollen schuld sein. Tatsächlich liegt das Problem woanders: Die Demokratie ist kaputt.
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Korruptionsvorwürfe in der Politik häufen sich. Die Charakterschwäche einzelner Akteure und ein Mangel an Transparenz sollen schuld sein. Tatsächlich liegt das Problem woanders: Die Demokratie ist kaputt.
Die US-amerikanische Linke erlebt ein Comeback. Aber um weiter an Einfluss zu gewinnen, muss sie ihre Strategie überdenken.
Die Corona-Krise legt die Überbelastung der Frauen offen. Doch auch nach einem Jahr Pandemie kämpft sich fast jede einzeln durch den Alltag. Aus der Geschichte der Frauenbewegung wissen wir jedoch, dass es auch anders gehen kann.
Das Ziel des Feminismus ist das gute Leben für alle – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Klasse. Im Kapitalismus wird das nicht zu machen sein.
Es bringt nichts, danach zu fragen, warum Obdachlosigkeit trotz großen Reichtums in unseren Gesellschaften existiert. Denn die Superreichen sind genau der Grund für dieses Problem.
Auf RTL 2 erhalten Obdachlose 10.000 Euro, um sich aus der Straßenexistenz »herauszukämpfen«. Was als Charity daherkommt, ist brutale Ideologie.
Mit der aufkommenden Arbeiterbewegung rückten auch die Wohnverhältnisse der Menschen ins Zentrum. Bis heute wird darum gerungen, das Wohnen der Logik des Marktes zu entziehen. Doch welcher Ansatz verspricht den größten Erfolg?
Margaret Thatcher ist dafür bekannt, die Gewerkschaften zerschlagen und den Bankensektor dereguliert zu haben. Der Schlüssel ihrer Macht war aber das Eigenheim.
Der Immobilienboom der letzten Jahre hat die Vermögensungleichheit verschärft. Dazu kommen nun die Pandemie und ihre Kosten. Um die Krisengewinner zur Kasse zu bitten, brauchen wir die richtigen Werkzeuge. Etwa eine Vermögensabgabe und eine Hauszinssteuer.
Es gibt zu wenige Wohnungen für alle und die existierenden sind klima- und umweltschädlich. Wir müssen umbauen.
Luise Kautsky berichtet aus einer anderen Zeit, in der in Wien der Hoffnungsstern des Sozialismus glühte.
In vielen Städten wächst eine regelrechte Mieterbewegung heran. Kampagnen, Initiativen und Verbände versuchen per Gesetz eine andere Politik zu erzwingen. Wir haben mit zwei von ihnen über den Schutz vor Verdrängung und die Organisierung gegen die Immobilienlobby gesprochen.