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Die Linke darf ihre Palästina-Solidarität nicht aufgeben

Die Linke hat einen wichtigen Beitrag dazu geliefert, einen positiven Wandel im deutschen Antisemitismusdiskurs voranzutreiben – zusammen mit linken Jüdinnen und Juden. Umso wichtiger ist es, dass sie diesen in den Koalitionsverhandlungen nicht opfert.

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Die Linke darf ihre Palästina-Solidarität nicht aufgeben
Anders als öffentlich suggeriert, war die Berliner Polizei für viele progressive Jüdinnen und Juden in den letzten drei Jahren viel gefährlicher als ihre migrantischen Nachbarn. Bild: Middle East Images

Seit dem überwältigenden Wahlsieg der Linken bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen haben sich viele jüdische Berlinerinnen und Berliner zu Wort gemeldet, um ihre Abscheu über die zynischen und rücksichtslosen Antisemitismusvorwürfe zu äußern, mit denen die deutschen Mainstream-Medien, die SPD und die Grünen Die Linke verleumden – sei es, um eine mögliche Absage an eine Koalition vorzubereiten, oder um Verhandlungsmasse zu erzeugen.