Die Corona-Krise legt offen, dass eine andere Gesellschaft möglich ist. Ob sie unter den jetzigen Bedingungen eine bessere wird, ist allerdings zu bezweifeln.
Jan Korte spricht mit Jacobin über die Tragödie der Sozialdemokratie, an welchen Punkten die Linke versagt hat und wie sie nach Corona eine neue Ära der staatlichen Vorsorge einleiten sollte.
In Krisenzeiten wird besonders hart um die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern gerungen. Die Gewerkschaften müssen jetzt zeigen, auf wessen Seite sie stehen.
Für Hilfsprogramme nimmt die Regierung derzeit viel Geld in die Hand. Doch die Mittel müssen so eingesetzt werden, dass sie die Gesellschaft und Europa nicht weiter spalten.
Die Beschlüsse der Euro-Finanzminister zur Corona-Krise sind ein schlechter Kompromiss und eine herbe Niederlage für Südeuropa. Die Existenz der Europäischen Union steht nun auf dem Spiel.
Mit dem Coronavirus steht ein lange erwartetes Ungeheuer vor der Tür. Inmitten der Hilflosigkeit des globalen Kapitalismus ist die Zeit für ein öffentliches, internationales Gesundheitssystem gekommen.
Massenbewegungen von Arbeiterinnen und Arbeitern haben im 20. Jahrhundert weite Teile der Welt verändert. Doch die Macht des Kapitals konnten sie nicht brechen. Heute braucht es einen neuen demokratischen Sozialismus.
Während der Finanzkrise sollte man den Crash nicht »politisieren« – es folgte ein Jahrzehnt Austerität. Auch Corona wird die Wirtschaft hart treffen: Jetzt braucht es sozialistische Antworten auf die Krise.
Im Kampf für einen Green New Deal und gegen den Klimawandel muss die Gewerkschaftsbewegung eine zentrale Rolle spielen. Erfolgreiche Arbeitskämpfe zeigen, wie das möglich ist – in kurzer Zeit und von der Basis her organisiert.