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Das AfD-CDU-Dilemma der Linken geht nicht weg

Für Die Linke gibt es keinen einfachen Ausweg aus der Klemme zwischen CDU-Stützung und AfD-Ermöglichung. Will sie strategische Autonomie haben, muss sie eine soziale Basis aufbauen.

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Das AfD-CDU-Dilemma der Linken geht nicht weg
Eva von Angern, die Spitzenkandidatin der Linken bei in Sachsen-Anhalt, bei einem Wahlforum in Halle. Bild: IMAGO / dts Nachrichtenagentur

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hält Die Linke in Atem. Die AfD steht kurz vor der Regierungsmacht, und sollte sie nicht die absolute Mehrheit der Parlamentssitze erreichen, wird nur eine Zusammenarbeit aller übrigen Parteien sie vom Ministerpräsidentenamt fernhalten. In der Diskussion auf dem linken Parteiflügel scheint sich eine gemeinsame Position herauszukristallisieren: Die Linke sollte im beschriebenen Fall Sven Schulze zum Ministerpräsidenten wählen – ohne Bedingungen, aber auch ohne ein Vertragsverhältnis, also eine Koalition oder Tolerierung einzugehen.