»Die Milliarden gehören eben nicht Jeff Bezos«
Beschäftigte von Amazon protestieren in Berlin gegen Überwachung am Arbeitsplatz und für einen Tarifvertrag. Ihre Aktion fügt sich ein in den globalen Kampf gegen den Milliardenkonzern.
Beschäftigte von Amazon protestieren in Berlin gegen Überwachung am Arbeitsplatz und für einen Tarifvertrag. Ihre Aktion fügt sich ein in den globalen Kampf gegen den Milliardenkonzern.
Die Beschäftigten der LGBTQ-Dating-App Grindr in den USA haben mit großer Mehrheit dafür gestimmt, eine gewerkschaftliche Vertretung im Unternehmen aufzubauen. Im JACOBIN-Interview sprechen zwei Beteiligte über ihre Beweggründe und Forderungen.
Gut ein Jahr nach dem historischen Sieg der Amazon Labor Union auf Staten Island weigert sich der Billionen-Dollar-Konzern weiter, zu verhandeln. Zeitgleich wird die Stimmung in der Gewerkschaft immer angespannter.
Content-Moderatoren bei Meta kämpfen in Kenia für bessere Löhne sowie Entschädigungen für Angestellte, die Videos begutachten müssen, die Mord, Vergewaltigung und Genozid zeigen. Meta wehrt sich gegen die Forderungen.
Wie es gelingen kann, ein unmenschliches System zu überwinden, in das man Menschen integrieren soll.
Wer sich die Lohnlücke zwischen Ost und West ansieht, darf sich über den Erfolg der AfD nicht mehr wundern.
Deutsche Gefängnisinsassen werden unter dem Vorwand der Resozialisierung zur Arbeit gezwungen. Einige der größten deutschen Unternehmen schlagen daraus Profit. Doch hinter Gittern findet ein erbitterter Arbeitskampf statt.
Unser profitorientiertes Gesundheitssystem überlastet sein Personal, schickt Patienten blutig nach Hause und amputiert Füße, die man noch retten könnte, weil das Kosten spart. Aber es ginge auch anders.
Armut schadet nicht nur armen Menschen, sondern allen – mit Ausnahme derer, die von billiger Arbeit profitieren.
Sie arbeitete als Hotelreinigungskraft und streikte mit ihren Kolleginnen für bessere Bedingungen. Heute ist Rachel Keke Abgeordnete in der französischen Nationalversammlung und weist elitäre Politiker zurecht, die den Menschen das Leben schwer machen.
Die Mindestlohnkommission empfiehlt eine Erhöhung – um 41 Cent. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen im Niedriglohnsektor. Und es zeigt, dass von Olaf Scholz' »Respekt für Arbeit« nicht viel geblieben ist.
Die Beschäftigten von Vita Cola streiken – zum ersten Mal. Dabei geht es um mehr als 200 Euro Lohnangleichung.