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Eine NATO für den Nahen Osten

Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben einen neuen Verteidigungspakt geschlossen, um sich nicht länger auf die USA verlassen zu müssen. Es bleibt jedoch fraglich, ob die Neuordnung der Region mehr oder weniger Gewalt bringt.

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Eine NATO für den Nahen Osten
Die erste Sitzung des strategischen Verteidigungsausschusses am 31. August 2026. Bild: MAGO/APAimages

Am 7. August 2026 gaben Pakistan, Saudi-Arabien und die Türkei den Abschluss eines Abkommens namens »Mekka-Verteidigungspakt« bekannt. Der türkische Außenminister Hakan Fidan verglich die Vereinbarung mit der NATO und verwies dabei ausdrücklich auf die Bündnisfall-Klausel in Artikel 5.

US-Präsident Donald Trump lobte das Abkommen als einen »großen, mutigen und wichtigen ersten Schritt«. Mit ihm werde sichergestellt, dass die Länder im Nahen Osten »endlich in der Lage sind, sich selbst zu verteidigen«. In diesem Punkt mag Trump weitgehend recht haben. Allerdings erwähnte er nicht, dass dieser Wandel auf der Erkenntnis basieren dürfte, dass die USA und Israel die hauptsächlichen Treiber der Instabilität im Nahen Osten sind.