Die Geburt des Streiks
Warum heißen Streiks eigentlich »Streiks«? Die Antwort liegt in der Entstehung der Arbeiterinnenklasse in London vor 250 Jahren.
Texte über Arbeit, Kapital, Konzerne und Krisen. Und darüber, wie die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden kann.
Warum heißen Streiks eigentlich »Streiks«? Die Antwort liegt in der Entstehung der Arbeiterinnenklasse in London vor 250 Jahren.
Eine kleine Geschichte der Neoliberalisierung in der Schweiz.
Deutschlands reichste Familien sitzen nicht nur auf einem Haufen Geld, sie verstecken ihre Milliarden obendrein in Stiftungen und in gekauftem Land. Damit entziehen sie dem Gemeinwesen dringend benötigte Steuereinnahmen.
Grace Blakeley ist Ökonomin und kommentiert das politische Tagesgeschehen in Großbritannien. Wir sprechen mit ihr über Margaret Thatchers eisernen Willen, die neue klimafreundliche Rhetorik von Blackrock und darüber, wie wir die Welt vor der Finanzialisierung retten können.
Susanne Neumann wurde zur Heldin, als sie Sigmar Gabriel öffentlich kritisierte. Mit scharfen Worten gegen Niedriglöhne und Altersarmut wurde sie zur bekanntesten Reinigungskraft der Republik – wer tritt ihr Erbe an?
Neuerdings wird das Konzept der »emotionalen Arbeit« benutzt, um das Verhalten von Freundinnen und der Familie zu bewerten. Das bringt uns der Befreiung keinen Schritt näher. Stattdessen muss es wieder um die Bedingungen von Arbeiterinnen gehen.
Der Sturz des Ölpreises bietet Regierungen eine außergewöhnliche Gelegenheit. Lassen wir die verbleibenden fossilen Brennstoffe im Boden und investieren jetzt in einen Green New Deal, um den Planeten zu retten.
Die Corona-Krise hat die Aktienmärkte weltweit erschüttert und massive staatliche Rettungsaktionen notwendig gemacht. Aber die Maßnahmen zur Bewältigung der Krise laufen Gefahr, einen autoritär gelenkten Kapitalismus zu befördern.
Bis 2050 könnten 10 Millionen Menschen an antibiotikaresistenten Krankheitserregen sterben. Trotz Fortschritten bei neuen antibakteriellen Wirkstoffen sieht die Privatwirtschaft zu wenig Profitpotenzial, um in solche Medikamente zu investieren.
In Krisenzeiten wird besonders hart um die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern gerungen. Die Gewerkschaften müssen jetzt zeigen, auf wessen Seite sie stehen.
Während der Finanzkrise sollte man den Crash nicht »politisieren« – es folgte ein Jahrzehnt Austerität. Auch Corona wird die Wirtschaft hart treffen: Jetzt braucht es sozialistische Antworten auf die Krise.
Im Kampf für einen Green New Deal und gegen den Klimawandel muss die Gewerkschaftsbewegung eine zentrale Rolle spielen. Erfolgreiche Arbeitskämpfe zeigen, wie das möglich ist – in kurzer Zeit und von der Basis her organisiert.