Die Neuverfilmung von Erich Maria Remarques Im »Westen nichts Neues« erzählt das Massensterben des Ersten Weltkriegs in drastischen Bildern – ein veritabler Antikriegsfilm mit fragwürdigem Geschichtsverständnis.
Die KPRF unterstützt gleichzeitig Putins Machtapparat als auch den regierungskritischen Protest dagegen. Seit Putins Krieg kann sie diesen Drahtseilakt kaum mehr aufrechterhalten.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro forderte bei der UN-Vollversammlung soziale, wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit ein. Wir veröffentlichen eine Übersetzung seiner Rede.
Klasse ist zurück in der Literatur? Stimmt nicht – denn sie war schon immer da, meint Schriftsteller Bov Bjerg. Warum das Feuilleton das nicht sehen kann, erzählt er im JACOBIN-Interview.
Aserbaidschan hat Armenien angegriffen – und die deutsche Regierung schweigt. Um sich aus der Abhängigkeit Putins zu befreien, hofiert die Ampel jetzt einfach einen anderen Diktator.
Die Inflation hat die 10-Prozent-Marke geknackt. Wenn wir nicht in eine Insolvenz- und Armutswelle schlittern wollen, brauchen wir jetzt eine großangelegte Investitionsoffensive. Die Gaspreisbremse zeigt: das Geld ist da.
Der kürzlich verstorbene Filmemacher Jean-Luc Godard hat das moderne Kino revolutioniert. Er war in seiner Kunst genauso kompromisslos wie in seiner Politik. Mit ihm verliert der Film seinen bedeutendsten Innovateur.
Der Winter ist noch nicht angebrochen, doch die sozialen Härten der steigenden Preise sind schon jetzt spürbar. Die Kampagne »Genug ist Genug« hat Menschen gefragt, wie sie die Preiskrise jeden Tag belastet.
Während die ukrainische Bevölkerung ihr Land gegen die russische Invasion verteidigt, nutzen die Wirtschaftseliten Europas diese Lage, um ihre neoliberale Agenda durchzusetzen.
Karl Schirdewan war ein offener Kritiker Walter Ulbrichts. Er forderte einen Bruch mit dem Stalinismus – und wurde dafür aus dem SED-Politbüro verdrängt.
In Brasilien wird im Oktober gewählt. Der ultrarechte Jair Bolsonaro hetzt im Wahlkampf gegen einen vermeintlich umgreifenden »kulturellen Marxismus«, um von seinem politischen Versagen abzulenken. Warum er mit dieser Strategie erfolgreicher ist als andere.
Am 24. September 1922 vereinigte sich die USPD, die sich aufgrund der Bewilligung der Kriegskredite von der SPD abgespalten hatte, mit ihrem großen Parteibruder. Der Linksruck der SPD, den sich viele davon erhofften, sollte ausbleiben.