Das Ende der Kaufhäuser
Kaufhäuser wie Galeria Kaufhof oder Karstadt waren einst Mittelpunkte städtischen Lebens. Nun stehen sie vor der Insolvenz. Für die Beschäftigten der Ruin, für René Benko ein Reibach.
Kaufhäuser wie Galeria Kaufhof oder Karstadt waren einst Mittelpunkte städtischen Lebens. Nun stehen sie vor der Insolvenz. Für die Beschäftigten der Ruin, für René Benko ein Reibach.
Es ist höchste Zeit für den nächsten Schritt hin zur Demokratie in der Wirtschaft, meint Isabelle Ferreras – und hat einen Vorschlag.
Das Bild einer nach rechts driftenden Arbeiterklasse ist falsch. Entscheidender ist, dass die alltägliche Kritik der Arbeitenden nicht repräsentiert wird. Wohin sich dieses Gefühl politisch entwickelt, ist offen.
Gewerkschaften müssen in der Inflation auf eine Doppelstrategie aus Lohnkämpfen und politischen Forderungen setzen.
Yasmin Fahimi hat den sozialdemokratischen Werdegang schlechthin. Genau das ist das Problem des DGB.
Der Linken fehlt die gesellschaftliche Verankerung, um Menschen in dieser Krise für sich zu gewinnen. Ein Kampagnenvorschlag.
Konzerne wie Thyssenkrupp sparen mit Leiharbeit massiv Kosten. Lohnraub, ignorierte Sicherheitsvorschriften und Arbeitsunfälle sind die Folge – der Tod des Leiharbeiters Refat Süleyman ist kein Einzelfall.
Amazon macht Rekordgewinne und kürzt gleichzeitig die Löhne derjenigen, die sie erarbeiten. Die Progressive Internationale steht heute an der Seite der Amazon-Beschäftigten und ihrer Verbündeten, die sich weltweit organisieren, um bessere Löhne zu erkämpfen.
In Großbritannien tobt die Preiskrise. Aber Millionen Menschen im Land setzen sich zur Wehr. Und zwar genau dort, wo sie am meisten ausgebeutet werden: am Arbeitsplatz.
Die französischen Ölarbeiterinnen und Ölarbeiter sind gegen die explodierenden Preise in den Streik getreten. Wie die organisierte Arbeiterschaft den Kampf gegen die Inflation anführen kann, erklärt der CGT-Vorsitzende Philippe Martinez im JACOBIN-Interview.
Die Beschäftigten der Teigwaren Riesa streiken seit vier Wochen. Es geht um 2 Euro mehr Lohn, doch eigentlich um viel mehr.
Die erste Rally der Kampagne »Genug ist Genug« hat gezeigt: Der Herbst wird heiß.