Die Beschäftigten von Teigwaren Riesa sagen »Genug ist Genug«
Die Beschäftigten der Teigwaren Riesa streiken seit vier Wochen. Es geht um 2 Euro mehr Lohn, doch eigentlich um viel mehr.
Die Beschäftigten der Teigwaren Riesa streiken seit vier Wochen. Es geht um 2 Euro mehr Lohn, doch eigentlich um viel mehr.
Die erste Rally der Kampagne »Genug ist Genug« hat gezeigt: Der Herbst wird heiß.
Großbritanniens Regierung bürdet den Menschen eine brutale Sparpolitik auf. Doch der Vorsitzende der Bahngewerkschaft RMT, Mick Lynch, ist plötzlich zum Medienstar geworden und bringt die Politik in Erklärungsnot.
In der Gastronomie fehlen Fachkräfte. Das liegt nicht nur an Pandemie und Inflation, sondern vor allem an den niedrigen Löhnen.
Nach über elf Wochen Streik an den Unikliniken in Nordrhein-Westfalen ist klar: Ein neuer Tarifvertrag wird die Beschäftigten deutlich entlasten. Doch die Erfolge des Arbeitskampfs an den Krankenhäusern reichen weit darüber hinaus.
Emma Chambers wollte in ihrer Starbucks-Filiale in LA eine Gewerkschaft gründen. Ihr wurde gekündigt, sie verlor ihre Wohnung und ihre Krankenversicherung. Trotzdem würde sie es wieder tun – für sich, für ihre Kollegen und für die arbeitende Klasse.
Ukraine-Krieg, Inflation und steigende Energiepreise haben das deutsche Wirtschaftsmodell auflaufen lassen. Um Abhilfe zu schaffen, will Scholz die Gewerkschaften und die Arbeitgeber auf einen neuen Klassenkompromiss einschwören. Das reicht vorne und hinten nicht.
Um wirksame Lohnerhöhungen auszuschlagen, will Olaf Scholz die Gewerkschaften mit einer Einmalzahlung ruhigstellen. Dieses Angebot haben sie zurecht ausgeschlagen. Denn der Inflationstreiber sind vor allem wachsende Profite.
Kapitalverbände klagen, Gewerkschaften jubeln: Der neue EU-Mindestlohn könnte die Bedingungen von 25 Millionen Beschäftigten verbessern. Damit bei der Umsetzung keine Abstriche gemacht werden, müssen progressive Kräfte die Richtlinie jetzt verteidigen.
Die Hartz-IV-Sanktionen sollen für ein Jahr gestrichen werden – zumindest teilweise. Das ist sinnvoll. Doch um Armut zu überwinden, reicht das nicht.
Hochschulpolitiker behaupten, prekäre Arbeitsbedingungen seien im Interesse der wissenschaftlichen Qualität. Doch fehlende Zukunftsperspektiven fördern den wissenschaftlichen Wettbewerb nicht, sondern führen zu intellektueller Eintönigkeit.
Das Rohrwerk Maxhütte ist insolvent: Die hohen Gaspreise und verschleppte Investitionen haben den Betrieb ruiniert. Doch die Beschäftigten haben einen Plan, wie sie ihr Werk retten und klimafreundlich umbauen könnten.