Podemos wurde vor zehn Jahren als Anti-Establishment-Partei gegründet, um der Unzufriedenheit der breiten Massen eine Stimme zu geben. Doch schon bald wurde die Partei von progressiven Akademikern dominiert. Die Folge: Die Arbeiterklasse fühlt sich von der Partei nicht vertreten.
Die deutsche Bundesregierung hat den Völkermord an den Jesidinnen und Jesiden im Jahr 2023 offiziell anerkannt. Nur wenige Monate später beginnt sie, Betroffene wieder in den Irak abzuschieben. Dabei wirkt der 3. August 2014 dort immer noch nach.
Mit der Sechs-Tage-Woche will Griechenland seinen Fachkräftemangel ausgleichen. Das ist Unsinn. Dieser Vorstoß wird Beschäftigte noch härter ausbeuten und der Wirtschaft langfristig schaden.
Ex-Labour Chef Jeremy Corbyn hat als Parteiloser sein Mandat verteidigt – trotz Angriffen des Establishments seiner ehemaligen Partei. Wie er die aktuelle Labour-Regierung von Keir Starmer unter Druck setzen will, erklärt er im Gespräch mit JACOBIN.
Seit den 1990er Jahren wird die Politik in Palästina von der Rivalität zwischen Fatah und Hamas geprägt. Doch zuvor war die größte Konkurrenz für die Fatah die palästinensische Linke.
Ist Kamala Harris Law-and-Order-Politikerin oder progressive Pragmatikerin? Ein Blick auf ihre Karriere zeigt: Auf jeden progressiven Vorstoß folgte stets eine konservative Gegenoffensive.
Im Gazakrieg wurden bisher über 14.500 Kinder getötet, darunter auch die sechsjährige Hind Rajab. Neue Untersuchungen von Forensic Architecture legen nahe, dass die israelische Armee für ihren Tod verantwortlich ist.
Auch neun Monate nach Beginn des Gaza-Krieges berichten israelische Medien immer noch kaum über die Lage in Gaza. Haggai Matar, Geschäftsführer des +972 Magazins, spricht mit JACOBIN über die israelische Medienlandschaft – und welche Stimmung sie im Land produziert.
Samsung ist das Aushängeschild des südkoreanischen Kapitalismus und einer der größten Tech-Giganten der Welt. Erstmals in der Firmengeschichte treten die dortigen Beschäftigten in den Streik – und zwar unbefristet.
Gideon Levy, prominenter Kritiker der israelischen Besatzungspolitik, verdeutlicht im Gespräch die verheerenden Folgen des Gaza-Kriegs, die eskalierende Annexion des Westjordanlands und den stagnierenden Diskurs in Israel.
Donald Trump selbst hat sich immer klar gegen eine stärkere Regulierung des Waffenrechts gestellt. Das versuchte Attentat auf ihn sollte den Republikanern Anlass genug sein, die längst überfällige Verschärfung der Waffengesetze zu fordern.
Was manche schon länger vermutet haben, entpuppt sich nun als harter Fakt: Joe Biden ist zu alt, um noch klare Gedanken zu formulieren, geschweige denn Präsident der USA zu sein – auch wenn medial versucht wurde »Sleepy Joe« nicht groß zu thematisieren.