Samsung ist das Aushängeschild des südkoreanischen Kapitalismus und einer der größten Tech-Giganten der Welt. Erstmals in der Firmengeschichte treten die dortigen Beschäftigten in den Streik – und zwar unbefristet.
Gideon Levy, prominenter Kritiker der israelischen Besatzungspolitik, verdeutlicht im Gespräch die verheerenden Folgen des Gaza-Kriegs, die eskalierende Annexion des Westjordanlands und den stagnierenden Diskurs in Israel.
Donald Trump selbst hat sich immer klar gegen eine stärkere Regulierung des Waffenrechts gestellt. Das versuchte Attentat auf ihn sollte den Republikanern Anlass genug sein, die längst überfällige Verschärfung der Waffengesetze zu fordern.
Was manche schon länger vermutet haben, entpuppt sich nun als harter Fakt: Joe Biden ist zu alt, um noch klare Gedanken zu formulieren, geschweige denn Präsident der USA zu sein – auch wenn medial versucht wurde »Sleepy Joe« nicht groß zu thematisieren.
Emmanuel Macron behauptet, »niemand« habe die französischen Wahlen gewonnen. Jean-Luc Mélenchon betont: Die Linke stand an erster Stelle. Sie hat das Recht zu regieren.
Der rechte Putschversuch gegen Boliviens Regierung blieb erfolglos. Doch der anhaltende Konflikt zwischen Luis Arce und Evo Morales könnte zum Einfallstor für rechte Kräfte werden.
Bei den Wahlen in Frankreich wurde mit einem Sieg des Rassemblement National gerechnet. Mit einem Programm, das sozialen Wandel verspricht, konnte die Neue Volksfront die extreme Rechte besiegen – und ist nun stärkste Kraft im Parlament.
Der Wahlsieg der Labour Party ist vor allem das Produkt der Selbstsabotage der Tories. Der Rechtsruck von Labour, für den Keir Starmer steht, eröffnet aber auch Raum für eine linke Opposition und unabhängige Kandidaten wie Jeremy Corbyn.
Nach tödlichen Protesten gegen eine umstrittene Steuerreform reißen die Unruhen in Kenia nicht ab. Die aktuelle Eskalation ist eine direkte Folge der Politik des IWF, der das Land ökonomisch abhängig macht.
Die italienische Verfassung wurde in der Nachkriegszeit von antifaschistischen Parteien geschrieben, um eine Machtkonzentration, wie sie für den Faschismus typisch war, zu verhindern. Genau diese Verfassung wird jetzt von Melonis postfaschistischer Partei angegriffen.
Frankreichs Präsident hat Neuwahlen ausgerufen, um zu zeigen, dass das Land noch hinter ihm steht. Das ging nach hinten los. Die Ergebnisse des ersten Wahlgangs deuten darauf hin, dass der rechtsextreme Rassemblement National das Parlament dominieren wird.
Hinter der Fassade zweifelt das Partei-Establishment der Demokraten schon lange daran, ob Joe Biden noch als Präsident geeignet ist. Mit der TV-Debatte vom vergangenen Donnerstag ist diese Fassade gefallen.